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hokify Team

Veröffentlicht am: 06.12.16

Gehalt - So viel kannst du verlangen!

Wenn’s ums Eingemachte geht - den wichtigsten Augenblick im Vorstellungsgespräch: „Welches Gehalt haben sie sich denn vorgestellt?“ Egal wie perfekt euer Gespräch gelaufen ist, was für einen fantastischen Eindruck du hinterlassen hast oder wie gut die Stelle zu dir passen würde… wenn du diese Antwort jetzt vermasselt, war entweder alles umsonst und der nächste Bewerber wird hereingebeten, oder du ärgerst dich Monat für Monat über deinen recht mageren Kontostand. Doch nur das durchschnittliche Standardgehalt des Berufs zu kennen, reicht nicht! Der Wert deiner (möglichen) Arbeitsleistung ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Wir zeigen dir jetzt, welche Entlohnung du mit gutem Gewissen fordern kannst:

Ausbildung

Eine Grundvoraussetzung für die meisten Jobs ist natürlich eine bestimmte, abgeschlossene Ausbildung. Matura? Bachelor? Master? Doktor? Je besser ein etwaiger Titel vor deinem Namen, desto mehr kannst du in der Regel verlangen. Je nach Branche gibt’s hierbei ziemlich große Gehaltsabstände! Falls du dich mal gefragt hast wieso Abteilungsvorstand Dr.Prof.Dipl.Ing. Musterfrau einen roten Porsche fährt… du hast es erfasst.

Erfahrung

Es ist wie die alte Frage „Huhn oder Ei?“: Erfahrung oder Ausbildung? Du hast bestimmt schon mal gehört oder gelesen, dass das eine genauso gut sein soll, wie das andere. In den meisten Fällen stimmt das sogar! Viele Arbeitgeber pochen nicht mehr strikt auf ein gewisses Ausbildungslevel im Lebenslauf (es sei denn du bewirbst dich als Wirbelsäulenchirurg), sondern schauen auch was unter der Zeile „Berufliche Erfahrung“ geschrieben steht. Wenn du dir über Jahre hinweg alle erforderlichen Kenntnisse für den Job selbst beigebracht hast und inzwischen ein Profi deines Fachs bist, wird das dein zukünftiger Chef sicher nicht außer Acht lassen. Und weniger bezahlen sollte er dich auch nicht.

Kompetenz

Wie sieht es mit deinen „Soft Skills“ aus? Sprich deinen zwischenmenschlichen Fähigkeiten, deiner Sozialkompetenz? Dein Auftreten ist freundlich, sympathisch und offen - deine Umgangsformen perfekt – du könntest auch den stursten Kunden von deinem Produkt überzeugen? Dann bist du bereits mit einem Bein im gewünschten Job als Verkäufer, Vertriebler oder Vertreter! Je stärker deine sozialen Fähigkeiten ausgeprägt sind, desto besser für dich und deinen Lohnzettel. Ehrliche Motivation und Begeisterung für deine Arbeit sind die besten Karriere-Booster!

Wie, wo und was

Dass die Höhe deiner Bezüge von der jeweiligen Branche abhängt, müsste klar sein. Finanzdienstleister und IT-Mitarbeiter können sich monatlich ein paar Brötchen mehr gönnen, als ihre Kollegen in der Textil und Reinigungsbranche. Die Größe des Unternehmens spielt auch eine tragende Rolle beim Gehalt. Durchschnittlich wird man in größeren Firmen besser entlohnt, als in Kleineren. Der Standort ist ebenso wichtig: In Österreich wird dieselbe Stelle besonders in Wien (und hier auch in den inneren Bezirken) oder Niederösterreich deutlich besser bezahlt, als vergleichbare Positionen in Kärtnen, Burgenland oder Vorarlberg.

Unterbewusst

Selbst wenn du alle beschriebenen Voraussetzungen für ein entsprechend faires Gehalt erfüllst, musst du bei der Gehaltsfrage auf das achten, was alle wissen, doch niemand zugeben würde: Alter, Geschlecht, Aussehen, Herkunft, etc… Leider gibt es auch heute noch immer wieder schwer beeinflussbare Ungerechtigkeiten in Sachen Arbeitsverhältnis. Wie selbst Oma früher gemeint hat „kann man nun mal nicht jedem gefallen.“ So ist es auch am Arbeitsmarkt.

Wenn du unsere Tipps beherzigst und dich realistisch unter dieser Lupe betrachtest, wirst du deinen Wert als Arbeitskraft herausfinden und wissen, wie viel Geld du tatsächlich verlangen kannst - damit dich niemand mehr über den Tisch ziehen kann.