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hokify Team

Veröffentlicht am:

Die Zukunft der Wirtschaft mit Industrie 4.0 und wie sie sich verändern wird

Verschwommene Arbeiter einer Fabrik im Hintergrund vor einem Zaun.

Was bedeutet Industrie 4.0?

In der IT und Computersoftware-Welt wird jede große Änderung mit einer höheren Versionsnummer gekennzeichnet. Dieses „vierte große Update“ ist bereits im Kommen und wird bald Realität werden. Die erste Industrierevolution war die maschinelle Benutzung von Wasser und Dampfenergie. Danach folgte die Massenproduktion von Gütern durch das Fließband mithilfe von Elektrizität. Schließlich markierte die „digitale Revolution“ den bisher letzten bedeutenden Schritt in Sachen Wirtschaft. Auslöser war der Einsatz von (Computer-)Elektronik und Programmiertechnik, um die Produktion von Waren zu automatisieren und Abläufe flotter zu gestalten. Nun folgt die nächste Entwicklung – Wirtschaft und Industrie 4.0: Die bereits seit längerem stattfindende Digitalisierung wird weiterführend demnächst einen Punkt erreichen, wo Maschinen mit anderen Maschinen und auch Menschen vernetzt werden können, um neue, innovative Produkte und Dienstleistungen zu ermöglichen.

Übergreifende Vernetzung

Das Internet der Dinge wird mit dem klassischen Internet der Menschen verbunden und immer weiter ausgebaut, womit Informationen schneller vermittelt werden und Prozesse effizienter ablaufen können. Das heißt aber nicht, dass dir plötzlich dein Kühlschrank eine Freundesanfrage auf Facebook schickt. Es bedeutet, dass zum Beispiel deine Wohnung durch eingebaute Sensoren weiß, wann du nicht zuhause bist und den Thermostat des Kühlschranks automatisch herunterdreht, um Strom zu sparen. Solche Dinge gibt es bereits und sie werden in naher Zukunft unseren Alltag bereichern. Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, dass man am Handy nahezu alles machen kann? Vom Internet surfen, über Musik hören, Bücher lesen und fernsehen bis hin zum Auto navigieren und sogar Job suchen. Inzwischen ist all das zum Standard geworden. In der Industrie betreffen die Änderungen vor allem die Art und Weise der Abläufe. Maschinen werden intelligenter und damit zu Robotern, die verschiedenste Tätigkeiten autonom und eigenständig verrichten und Entscheidungen durch ein weitreichendes Netzwerk deutlich schneller als bisher treffen können. Das Ganze spiegelt sich in höherer Produktivität und Wirtschaftsleistung wider, was im Endeffekt jedem zugutekommt.

Werden Roboter unsere Jobs übernehmen?

Indirekt… Ja! Und das ist auch gut so. Maschinen haben nie Feierabend, brauchen keinen Urlaub und verlangen selten eine Gehaltserhöhung. Sie können um ein Vielfaches stärker, schneller und produktiver sein, als ihr menschliches Pendant. Laut diversen Studien, unter anderem des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, wird es zwangsläufig gewaltige Umschichtungen am Jobmarkt geben, da durch die Automatisierung zahlreiche Stellen in gewissen Bereichen schlichtweg überflüssig werden. Das ist aber kein Grund zur Sorge, denn wo sich eine Tür schließt, öffnet sich irgendwo eine Zweite. Mehr Technologie, Computer, Software und komplexe Maschinen erfordert auch mehr Spezialisten, Entwickler, Ingenieure, Programmierer, Überwacher, etc. Viele Handwerker und Facharbeiter in klassischen Berufen werden sich weiterbilden müssen, um mit dem Stand der Technik mitzuhalten. Dementsprechend bieten viele Unternehmen ihren Mitarbeitern umfassende Kurse und Schulungen zur Fortbildung an. Auch hier wird die Systemumstellung nicht von heute auf morgen stattfinden, sondern einige Jahre benötigen und schrittweise ablaufen. Branchenexperten sind sich einig, dass für jeden wegfallenden Job mindestens ein neuer, besserer Job (im Sinne von interessant und weniger belastend) entstehen wird.

Ist der Mensch ersetzbar?

Wir befinden uns im sogenannten Informationszeitalter, welches mit dem Internet längst jede Region unseres Alltags eingenommen hat und unverzichtbar geworden ist. Es war nur eine Frage der Zeit bis auch unsere Wirtschaft davon stärker beeinflusst und die Industrie vorangetrieben wird. Maschinen mit künstlicher Intelligenz übernehmen die „Drecksarbeit“ für uns, wogegen wir uns auf wichtigere Aufgaben konzentrieren können. Roboter werden weder so aussehen wie in Science-Fiction-Filmen, noch uns etwas Böses tun. Vielmehr sind sie dazu da uns das Leben zu erleichtern, indem sie unangenehme, zeitraubende und mühsame Tätigkeiten zumindest teilweise übernehmen. Je nach Anwendung sind das elektronische Arme wie in Autofabriken, selbstfahrende Transportfahrzeuge und Drohnen, Sensor-Netzwerke in Gebäuden oder praktische Laufbandsysteme. Doch egal wie eigenmächtig diese Maschinen in und abseits von Fabriken auch handeln mögen, werden sie stets auf menschliche Kontrolle angewiesen sein. Wir sind die Entwickler und Überwacher, die letzte Instanz, welche bei Ausfällen, technischen Fehlern, Abweichungen und Problemen eingreifen muss.

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