Team hokify im Homeoffice - unsere Eindrücke

von
workspace-cat

Irgendwie ging dann alles ganz schnell. In der Kalenderwoche 11 teilte die Geschäftsführung dem gesamten Team hokify mit, dass Firmenhandys und Laptops unbedingt am Abend mit nach Hause genommen werden müssen. Damit hokify auch von zu Hause aus voll einsatzfähig ist, sollte die Regierung wegen der Corona-Krise anordnen, dass alle Betriebe soweit möglich auf Homeoffice umstellen müssen. Ein paar Tage später, am 16.3.2020 wurde die Corona-Teleworking Regelung dann offiziell beschlossen. Ab Montag blieb das erst kürzlich neu bezogene Büro im zweiten Wiener Gemeindebezirk damit leer und Team hokify war vollständig im Homeoffice.

Zwei Wochen Homeoffice: Chillig, oder?

Das Team hokify ist relativ entspannt ins Homeoffice gewechselt. In einem Startup ist Heimarbeit keine außergewöhnliche Sache. Hin und wieder im Homeoffice arbeiten war für keinen im Team neu. Aber das gesamte Set-Up des Arbeitsplatz nach Hause zu verlegen war dann schon eine Neuerung.

Karl Edlbauer, Gründer und Geschäftsführer von hokify, zur Umstellung: “Technisch war die Umstellung kein großes Problem. Das ganze Team - bis auf die Entwickler, die zu Hause jedoch sowieso mit leistungsstarken PCs ausgestattet sind - hat Laptops. Bisher haben wir immer mit online Projektmanagement-Tools wie Asana gearbeitet. Unser Customer-Relationship-Management ist auch vollständig online zugänglich, insofern war das kein Problem. Routine in den Arbeitsalltag zu bekommen und Meetings abzuhalten ist dann schon eher eine kleine Herausforderung.” Hier haben wir noch die wichtigsten Tools für Remote Work kurz zusammengefasst und vorgestellt.

Stand-Up Meeting vom Balkon

Damit ein wenig Routine in die Heimarbeit der 40 hokify Mitarbeiter kommt, halten die unterschiedlichen Teams (Entwickler, Marketing, Sales, Customer Success und Inside Sales) kurze tägliche Meetings ab. Per Videokonferenz oder ganz einfach über Chat-Apps. Das hokify Marketing Team trifft sich zum Beispiel täglich um 09:00 Uhr zum Stand-Up Video-Meeting. Jeder erzählt kurz: Was habe ich gestern gemacht? und Was werde ich heute tun? So haben alle im Team einen Überblick was gerade ansteht. Teilweise wird vom Küchentisch, Schreibtisch oder Balkon konferiert - je nach Wetterlage. Eine Regel wurde bereits am ersten Tag eingeführt: Das Mikrofon ist nur beim Redner aktiviert, sonst überschlägt sich der Ton und wenn man fertig ist, wird das Wort übergeben. Sounds simple enough, muss aber auch einmal erprobt werden. 

“Mit den Stand-Up Meetings wollten wir Routine und einen täglichen Informationsaustausch gewährleisten. Noch wichtiger ist aber die soziale Komponente - man freut sich alle zu sehen und die Videokonferenz läuft ungezwungen und lustig ab.” sagt Karl. Dazu und teamübergreifend gibt es einmal in der Woche das “Wochenupdate” via Mail, in dem alle wichtigen Vorkommnisse noch detailreicher aufgelistet sind. 

Jogginghose: Ja oder nein?

Wer hat diese Frage noch nicht im Kontext mit dem Thema Homeoffice gelesen? Sicher ist es wichtig, dass man im Homeoffice nicht ganz verwildert. Klare Arbeitszeiten, das bedeutet auch Pausen und eine tägliche Routine sollten eingehalten werden. Wenn es aber im Normalbetrieb keine Kleiderordnung gibt, wäre es in der Heimarbeit auch nicht ganz passend in Hemd und Stoffhose zu erscheinen. Überhaupt wenn Flipflops und Shorts im Büro öfters anzutreffen sind als Hemd und Bluse… @hokify ist Jogginghose cool!

Kulinarische Homeoffice Tipps von Team hokify

Keep it simple but healthy: Die Mittagspause am besten nützen, um kurz Gemüse zu schnibbeln und dann je nach Lust und Laune mit Reis, Nudeln, Fisch oder Fleisch zu genießen. Momentan hat auch Bärlauch Saison: einfach am Abend eine Suppe vorkochen (gibts was Leichteres?) und fertig ist das gesunde Mittagessen für den nächsten Tag. Oder wieder mal die Lieblingsnachspeise ausprobieren selbst zu machen? Einen Kaiserschmarrn bekommt garantiert jeder hin. Sonst...

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