7 Tipps für mehr BewerberInnen

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19.03.2021

Der Fachkräftemangel, der demografische Wandel und die aktuelle Arbeitsmarktsituation - viele Faktoren tragen zu einem Sinken der Nachfrage auf Bewerberseite bei und führen zu einem Ungleichgewicht am Arbeitsmarkt. Unternehmen stehen heute stärker denn je vor der Herausforderung, neben der Digitalisierung und Globalisierung, auch den War for Talents erfolgreich zu meistern. Um im Wettbewerb, um die besten KandidatInnen, bestehen zu können, wird es für Unternehmen immer wichtiger Marktvorteile für sich zu nutzen und sich strategisch in den Bereichen des Personalmarketings und Employer Brandings weiterzuentwickeln. Doch welche Möglichkeiten eröffnen sich Unternehmen BewerberInnen auf sich aufmerksam zu machen und die Bewerbungsrate zu steigern? Die folgenden Punkte sollen Sie dabei unterstützen Ihre Bewerberpipeline zu füllen und mehr Bewerbungen zu erhalten.

1. Karriereseite 

Der wohl einfachste Weg, kostensparend und auch effektiv an Interessenten und Bewerbungen zu gelangen stellt die eigene Karriereseite dar. Sie findet oft zu wenig Berücksichtigung, doch genau hier haben Sie die Möglichkeit zu zeigen, welche offenen Stellen bei Ihnen aktuell ausgeschrieben sind. Bieten Sie Interessenten im Zuge dessen auch die Chance sich initiativ zu bewerben - Sie werden sich freuen zu einem späteren Zeitpunkt genau auf diese Profile zurückgreifen zu können. Wenn Sie Ihre BewerberInnen noch zusätzlich unterstützen möchten, geben Sie Ihnen doch noch Bewerbungstipps mit auf den Weg. Die BewerberInnen sind Ihnen über Input dankbar und Sie können darauf hinweisen, was Ihnen als Unternehmen besonders wichtig ist. Nutzen Sie auf der Karriereseite auch die Gelegenheit sich als Arbeitgeber vorzustellen und zu präsentieren. Auch wenn Interessenten gerade keinen passenden Job auf Ihrer Seite finden, ermöglichen Sie Ihnen sich damit einen guten Eindruck von Ihrem Unternehmen zu machen. Eine gute Reputation kann Ihnen in vielerlei Hinsicht helfen, denn Interessenten können Sie auch weiterempfehlen.

2. Talent Engagement & Talent Pool

Recruiting muss neu definiert werden, das steht fest. Mit Talent Engagement lässt sich die Anzahl Ihrer BewerberInnen nachhaltig steigern. Dazu zählen im weiten Sinne auch ein guter Employer Branding Auftritt und eine starke Candidate Experience. Eine umfassende Strategie, um im Wettbewerb bestehen zu können, ist heute unumgänglich, denn es geht nicht mehr rein darum BewerberInnen zu verwalten, sondern überhaupt Bewerbungen zu erhalten. Daher ist ein Talent Pool zu einer wertvollen Ressource in Unternehmen geworden. Dieser Pool ist Ihre interne Datenbank, in der Sie Ihre High Potentials, sprich interessante, berufliche Profile von geeigneten KandidatInnen, hinterlegen können. Solche Profile erhalten Sie sowohl von aktiv als auch passiv Suchenden, beispielsweise durch Initiativbewerbungen, Empfehlungen, Anfragen aus anderen Abteilungen, externen Kontakten mit interessanten Background oder natürlich auch aktiven Anfragen und Bewerbungen. Auch ehemalige MitarbeiterInnen, die eventuell aufgrund von Weiterentwicklung das Unternehmen temporär verlassen haben, oder frühere BewerberInnen, die in der finalen Runde ausgeschieden sind, können passende Profile darstellen und sollten nicht einfach vergessen werden. Im Talent Pool können Sie viele spannende KandidatInnen hinterlegen, um auf diese zu gegebener Zeit zurückzugreifen und somit die Anzahl Ihrer BewerberInnen bei einer neu ausgeschriebenen Stelle zusätzlich zu erhöhen.

3. Aussagekräftige und ansprechende Stellenanzeigen

Denken Sie bei der Stellenanzeige nicht nur daran das Anforderungsprofil erfolgreich unterzubringen, sondern die Anzeige auch so zu gestalten, dass sie ansprechend und aussagekräftig ist! KandidatInnen wollen einen strukturierten Überblick erhalten, die Anzeige auch mobil betrachten können, wissen welche Aufgaben die Stelle beinhaltet, aber auch welches Unternehmen, Einstellungen, Benefits und welche Kultur sie erwarten. Nutzen Sie die Kraft der Bilder oder auch Videos, um Ihre Zielgruppe zu erreichen. Somit schaffen Sie nicht nur einen positiven Zugang zur Stelle selbst, sondern auch zu Ihrem Unternehmen. Je ansprechender Sie Ihre Stellenanzeige gestalten und je mehr Sie auf die gewünschte Zielgruppe passt, desto mehr Bewerbungen erhalten Sie. Unser Team bei hokify unterstützt Sie hierbei gerne.

4.Bewerbungsabfragen individuell gestalten

Ist die Stellenanzeige ansprechend genug und der/die Kandidat/in möchte sich bewerben, geht es nun darum, auch die notwendigen Bewerbungsinhalte abzufragen. Abhängig davon, um welche Stelle oder Branche es sich handelt und ob ein Fachkräftemangel vorherrscht, ist es wichtig, BewerberInnen hier nicht unnötig mit dem Upload einer Masse an Unterlagen abzuschrecken. Mobile Endgeräte werden bei der Jobsuche mehr und mehr bevorzugt. Doch hat jede/r Bewerber/in sofort die richtigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen, wie z.B. Zeugnisse, am Smartphone zur Verfügung? Vor allem in nicht-administrativen Feldern des Blue Collar-Bereichs (z.B. Bau, Handwerk, ect.) haben KandidatInnen oft nicht sofort einen CV oder ein Motivationsschreiben zur Hand - doch sind diese BewerberInnen deshalb nicht für den gewünschten Job und Ihre ausgeschrieben Stelle geeignet? Daher sollte man sich fragen: Ist ein CV Upload wirklich notwendig, oder reicht es auch gewisse Kenntnisse und Kompetenzen in Form einer Chatabfrage zu erfahren? Wird ein Motivationsschreiben vorausgesetzt oder können die Motivation und Beweggründe auch in Form einer kurzen Motivations-Message am Smartphone abgefragt werden? hokify bietet die Möglichkeit von mobil-optimierten Chatabfragen. Dadurch erhalten Sie dieselben Inhalte, wie in einem PDF Upload, und Ihre KandidatInnen freuen sich über einen einfachen und schnellen Bewerbungsprozess. 


5. Analyse, Tracking und Optimierung

Analysieren Sie Ihren Bewerbungsprozess, um zu erfahren wo Ihre BewerberInnen abspringen. Im Beispiel der Stellenanzeige können Sie sehen - liegt es am gewählten Bild? Ist die Beschreibung nicht authentisch genug? Ist der Text zu lange? Wurde die richtige Zielgruppe, aber das falsche Targeting gewählt? Apropo Targeting: Welche Seiten nutzen Sie, um Ihre KandidatInnen zu erreichen? Passt das gewählte Portal zur Zielgruppe? Gerne können Sie sich hier mit unseren KollegInnen austauschen, um eine erfolgreiche Zielgruppenansprache umzusetzen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die mobile Ausspielung. Stellenanzeigen werden nicht nur zu Hause am Desktop abgerufen, sondern zum Großteil mobil. Eine einfache, benutzerfreundliche Darstellung ist hier elementar, um BewerberInnen nicht bereits vorab abzuschrecken. Wenn Sie Ihre Prozesse immer wieder durchdenken, anpassen und optimieren verhilft Ihnen das auch zu mehr und sogar qualitativ besseren BewerberInnen.

6. Active Sourcing

Gerade bei schwierig zu besetzenden Positionen oder in Branchen, welche vom Fachkräftemangel betroffen sind, zeigt sich die aktive Suche seitens der Unternehmen als zusätzliche, vielversprechende Möglichkeit KandidatInnen zu finden. hokify User können sich vorab dafür freischalten lassen, wenn Sie von Unternehmen aktiv gefunden werden möchten. Somit erhalten KandidatInnen keine nervigen, ungewollten Anfragen, da Sie sich bewusst für eine aktive Ansprache entscheiden und Unternehmen erhalten die Möglichkeit Ihre WunschkandidatInnen persönlich auszuwählen und anzusprechen. Targetingfunktionen unterstützen Sie dabei Anforderungen und Voraussetzungen bereits im Vorfeld abzufragen und nur passende KandidatInnen für die gesuchten Stellen zu erhalten. Somit bietet auch dieses Modell die Möglichkeit mehr BewerberInnen zu finden! Für mehr Informationen zu den Active Sourcing Möglichkeiten freuen wir uns über Ihre Nachricht.

7. Richtige Bewerberkommunikation

Geschafft! Die Bewerbungen sind da und der Recruitingprozess kann starten. Doch worauf sollte man in der Bewerberkommunikation besonders achten, um hier nicht leichtfertig geeignete KandidatInnen zu verlieren? Kommunizieren Sie mit Ihrer/m Bewerber/in. Informieren Sie ihn über den Bewerbungseingang, geben Sie ein Zwischenupdate falls die Bearbeitung länger dauern sollte und melden Sie sich auch im Falle einer Absage. Unzureichende Kommunikation wird negativ gedeutet und diese Erinnerungen festigen sich - sowohl bei BewerberInnen als auch bei potentiell neuen KandidatInnen. Sehen Sie Ihre/n Bewerber/in als Markenbotschafter - würde er Sie nach dem Bewerbungsprozess weiterempfehlen? Auch individuell formulierte Nachrichten helfen, um ein wertschätzendes Gefühl zu hinterlassen. Massenbotschaften hingegen suggerieren doch nur “eine Nummer” zu sein. Wenn Sie auf diese Aspekte der Bewerberkommunikation achten hilft es Ihnen auch dabei keine BewerberInnen abzuschrecken.

Lesen Sie hier nach, wenn Sie mehr Tipps zum Umgang mit BewerberInnen erfahren möchten oder wie Ihnen neue Abrechnungsmodelle im Recruiting helfen, um BewerberInnen zu erhalten!

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