• Große Auswahl
  • Einfache Bewerbungserstellung
  • Schnelle Rückmeldung
104.629 versendete Bewerbungen
hokify Team

Veröffentlicht am: 10.01.17

Gutes Feedback: 9 Tipps Wie Du Richtig Feedback Gibst

Ob in der Schule, der Universität oder der Arbeit – Fast jeder von uns hat sich schon einmal in so einer Situation wiedergefunden, in der er Feedback geben oder entgegennehmen musste. Es dient vor allem dazu seine Stärken und Schwächen zu erkennen, indem man die eigenen Leistungen durch die Augen seiner Mitschüler, Kommilitonen oder Arbeitskollegen sieht. Feedback ist deshalb ein wichtiges Tool um sich selber weiterzuentwickeln zu können oder anderen dabei zu helfen. Allerdings ist es gar nicht so leicht wirklich gutes Feedback zu geben, da man sein Gegenüber einerseits natürlich nicht mit seinen Worten verletzen möchte, aber andererseits will man auch angebrachte Kritik äußern. Mit unseren 10 Tipps lernst du jetzt, wie du ganz einfach konstruktives und hilfreiches Feedback geben kannst!

1. Bleib positiv!

Wenn du deinem Gegenüber gutes Feedback geben möchtest, dann musst du dir zunächst erneut vor Augen halten, was du mit deinen Kommentaren erreichen möchtest: Du willst ihm/ihr dabei helfen, sich selbst, seine/ihre Arbeit oder auch seine/ihre Situation zu verbessern.

Dein Feedback startest du deshalb am besten mit einem positiven Kommentar. Damit drückst du deinen Respekt für seine/ihre Leistungen aus und stärkst sein/ihr Selbstbewusstsein. Des Weiteren solltest du mindestens genauso viele positive wie negative Dinge über dein Gegenüber sagen. Positives Feedback stimuliert nämlich den Belohnungsteil des Gehirns, der dafür sorgt, dass der Feedback-Nehmer deinen Kommentaren gegenüber offen bleibt, auch wenn du hinterher Kritik äußerst. Überwiegend negative Kommentare können dagegen einschüchternd und erniedrigend auf den Feedback-Nehmer wirken, welcher sich dann allen weiteren Kommentaren gegenüber automatisch verschließt.

2. Sei respektvoll!

Auch wenn viele Menschen gerne öffentlich Komplimente erhalten, schätzen es die wenigsten, wenn man sie in der Öffentlichkeit bloßstellt. Solltest du also jemandem negatives Feedback geben wollen, dann versuche dafür einen privaten Raum zu finden, in dem ihr weder belauscht noch unterbrochen werden könntet. Du wirst sehen, dass dein Gegenüber den respektvollen Umgang zu schätzen weiß und dein Feedback dadurch besser aufnehmen wird.

3. Sei spezifisch!

Im Allgemeinen wird Feedback besser verstanden und ist für den Feedback-Nehmer viel nachvollziehbarer, wenn es sich auf ganz spezifische Dinge bezieht. Zudem solltest du in deinem Feedback nur die Dinge ansprechen, die der Feedback-Nehmer auch verbessern kann! Versuche also mit deinem Feedback immer klar zu stellen, welche konkreten Dinge verbessert werden können.

Sollte der Feedback-Nehmer beispielsweise gerade eine Präsentation gehalten und nur auf seinen Text gestarrt haben, dann kannst du etwas sagen wie: „Du hast zu wenig ins Publikum geschaut, achte beim nächsten Mal darauf mehr Blickkontakt herzustellen.“ Natürlich kannst du das negative Feedback auch positiv formulieren, wie beispielsweise: „Deine Präsentation war sehr aufschlussreich und es wäre super wenn du beim nächsten Mal noch häufiger ins Publikum schauen würdest.“ Beide Varianten eignen sich um gutes Feedback zu geben.

4. Sei schnell!

Wenn du jemandem beispielsweise auf eine konkrete Tätigkeit Feedback geben möchtest, dann wäre der beste Zeitpunkt dafür direkt der Moment nachdem sie vom Feedback-Nehmer durchgeführt wurde. Wartest du mit deinem Feedback bis zum nächsten Tag oder sogar der nächsten Woche, dann bestehen zwei Risiken: Zum einen, dass du dein eigenes Feedback vergisst und zum anderen, dass der Feedback-Empfänger gar nicht nachvollziehen kann, wovon du sprichst. Also sei schnell und gib dein Feedback lieber direkt!

5. Sei konstruktiv!

Die Linie zwischen brutal ehrlich und einfach nur brutal kann manchmal sehr fein sein und leicht überschritten werden. Deshalb solltest du deine Feedback-Kommentare sorgfältig auswählen und mit Bedacht formulieren anstatt geradeheraus das Erstbeste zu sagen, dass dir in den Kopf kommt. Um also ehrlich, aber nicht gemein zu sein, musst du dich einfach in die Position des Feedback-Empfängers hineinversetzen, dann klappt es bestimmt konstruktiv zu bleiben!

6. Mach es regelmäßig!

Damit sich jemand mithilfe von Feedback weiterentwickeln kann, muss er oder sie Feedback immer wieder in regelmäßigen Abständen erhalten. Die Regelmäßigkeit des Feedbacks ist sehr wichtig für den Entwicklungsprozess des Feedback-Empfängers. Mit jedem neuen Feedback entwickelt sich der Feedback-Empfänger weiter, weshalb auch das Feedback selber konstant weiterentwickelt und an den Entwicklungsstand des Empfängers angepasst werden muss. Dieser regelmäßige Feedback-Prozess sollte nicht unterbrochen werden bis die Entwicklung abgeschlossen ist.

7. Sei vorbereitet!

Bevor du jemandem Feedback gibst, wäre es gut alle deine Gedanken zum Thema aufzuschreiben und zu sortieren. Danach entscheidest du, welche Punkte dir am wichtigsten sind und versuchst diese in ein konstruktives Feedback umzuwandeln. Dadurch behältst du den Überblick und gibst auch dem Feedback-Nehmer eine klare Struktur, die er/sie leichter nachvollziehen kann.

8. Bleib im Singular!

Es ist sehr wichtig, dass du dein Feedback nur aus der „Ich“-Perspektive gibst. Dadurch sprichst du nur für dich - nicht für die Allgemeinheit - und unterbreitest ausschließlich deine persönliche Meinung. So fühlt sich der Feedback-Nehmer auf einer Ebene mit dir und nicht von „allen“ in eine Ecke gedrängt.

9. Mach Vorschläge!

Zu einem guten Feedback gehört zunächst, dass du dem Feedback-Empfänger aus deiner Perspektive erläuterst, was er/sie gut oder auch schlecht gemacht hat. Wenn du negatives Feedback gibst ist es zudem äußerst wichtig, dass du dem Feedback-Nehmer einen oder mehrere Verbesserungsvorschläge unterbreitest. Diese sollen ihm/ihr einen Weg zeigen, wie sie sich konkret verbessern und weiterentwickeln können.

Viel Spaß beim Feedback geben wünscht dir dein hokify Team!