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hokify Team

Veröffentlicht am:

So schützt du dich vor dem Bewerber-Check in Social Media!

Arbeitgeber sucht in den sozialen Netzwerken nach privaten Informationen über seine Bewerber.

Wir alle benutzen sie, ob Facebook, Instagram, Twitter oder Snapchat, die sozialen Netzwerke sind omnipräsent und gehören zu unserem täglichen Leben fast schon wie die Luft zum Atmen. Dabei finden nicht nur wir und unsere 500 engsten Freunde Gefallen an der eigenen Selbstdarstellung, sondern auch Unternehmen und deren Personalverantwortliche. Vor allem während des Bewerbungsprozesses zeigen viele Recruiter Interesse an dem Privatleben seiner potentiellen zukünftigen Mitarbeiter.

Ob diese gezielte Überprüfung neuer Bewerber via Facebook & Co, die eigentlich als freizeitorientierte und demnach für private Zwecke ausgerichtete Netzwerke gelten, rechtlich zulässig sei, ist umstritten. Diverse Studien zeigen dennoch: Personalverantwortliche greifen auf die privaten Profile in Social Media zu, um sich durch die zusätzlichen Informationen ein genaueres Bild von ihren Bewerbern zu schaffen. Dies hilft ihnen dabei, die Kandidaten besser einzuschätzen und eventuell schon vorab auszusortieren. Für dich als Bewerber bedeutet das im Endeffekt, dass dein Online-Profil und dessen Beurteilung sich positiv als auch negativ auf deine Bewerbung auswirken kann. Unsere hilfreichen Tipps und Tricks zeigen dir jetzt, wie du deinen Social-Media-Auftritt perfektionieren und dich vor ungewollten Augen schützen kannst!

1. Benutze nie deinen richtigen Namen!

So einfach dieser Tipp klingt, effektiv ist er trotzdem. Kein Personalverantwortlicher wird mehr als fünf Minuten in die Recherche deiner persönlichen Onlineprofile stecken wenn er nichts von dir entdeckt, also mach es ihm nicht zu leicht und werde kreativ in der Namensfindung!

2. Verstecke Kontaktinformationen!

Es spielt keine Rolle in welchen sozialen Netzwerken du unterwegs bist, du solltest deine privaten Kontaktinformation, wie beispielsweise die Heimatadresse, Handynummer, Email oder sonstiges nicht preisgeben. Damit schützt du dich vor allem vor unerwarteten Anrufen oder ungewollten Emails, die dann vielleicht auch noch an die Emailadresse geschickt werden, die man sich als junger Pubertierender zugelegt hat (hübscheslischen123@...at) und die man heute definitiv nicht mehr verwenden sollte.

3. Verberge unangebrachte Fotos!

Wer hat ihn/sie nicht: den/die eine(n) Freund(in), der/die immer deine schlimmsten Eskapaden per Foto festhält und sie dann auch noch auf den sozialen Netzwerken teilt. Schon weil sie einfach peinlich sind, solltest du es dir angewöhnen diese Fotos für die Allgemeinheit zu verbergen oder gleich ganz zu löschen.

4. Sei unauffindbar!

Gibt man deinen Namen in Google oder einer anderen Suchmaschine ein (probiere es selbst aus!), werden sie zumindest einmal den Link zu deinem Facebook-Profil ausspucken. Dies kannst du ganz einfach vermeiden indem du die Funktion, die anderen Suchmaschinen das Verlinken auf deine Chronik gestattet, ausstellst. Damit du in dem Netzwerk selbst auch nicht über deine Freunde gefunden werden kannst, solltest du sicherstellen, dass deine Freundschaften geheim gehalten werden.

5. Begrenze die Kontaktmöglichkeiten!

Um deine Privatsphäre auf Facebook noch mehr zu schützen, kannst du hier zusätzlich einstellen, wer dich suchen und wer dich mithilfe privater Nachrichten kontaktieren, beziehungsweise dir Freundschaftsanfragen senden darf. Wichtig sind auch die Einstellungen, die deine Chronik, also deine Wall betreffen. Hier kannst du darüber entscheiden, wer diese Inhalte sehen, wer zusätzliche Inhalte zu deiner Chronik hinzufügen oder wer dich in einer Markierung erwähnen darf.

Befolge diese einfachen Regeln und dein potentieller Arbeitgeber wird dich bestimmt nicht so leicht in den sozialen Netzwerken aufspüren! Und falls doch, dann kann er immerhin nur auf die Daten zugreifen, die du ihm präsentieren möchtest – also auf geht’s!