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hokify Team

Veröffentlicht am:

Anschreiben Muster – Einfach Überzeugen!

Junger Mann sitzt vor seinem Laptop und verfasst sein perfektes Anschreiben.

Die meisten Arbeitgeber verlangen in ihrer Stellenausschreibung neben deiner Bewerbungsmappe auch nach einem Anschreiben. Jetzt sitzt du vor deinem Laptop, starrst auf das noch leere weiße Dokument und fragst dich: Anschreiben – was genau soll das eigentlich sein? Keine Sorge, hier erfährst du alles Wichtige dazu!

1. Der Anfang

Der Aufbau eines Anschreibens ähnelt dem eines förmlichen Briefes, das bedeutet zunächst einmal schreibst du auf die obere linke Seite (linksbündig) des Dokuments deinen Namen, Anschrift, Geburtsdatum, Email Adresse und Telefonnummer. Lasse zwei Zeilen frei und schreibe dann auf die rechte Seite (rechtsbündig) des Dokuments den Namen und die Anschrift des Unternehmens oder des Betriebs bei dem du dich bewerben möchtest. Lasse wieder ein bis zwei Zeilen frei und gebe dann, auch rechtsbündig, deinen Ort und das aktuelle Datum an. Im letzten Schritt setzt du nach zwei weiteren Leerzeilen linksbündig eine Art Überschrift ein, in der steht, auf welchen Job du dich bewirbst, beispielsweise:

  • „Bewerbung als...“
  • „Bewerbung auf die Stelle...“

Dieser Satz sollte zudem Fett gemacht werden, damit dein potentieller Arbeitgeber auf einen Blick erkennen kann, auf welche Stellenausschreibung sich deine Bewerbung bezieht. Wenn du das geschafft hast bist du schon mal einen Schritt weiter und das Blatt sieht nicht mehr ganz so leer aus! 

2. Die Anrede

Unter einer Stellenausschreibung steht oftmals ein Ansprechpartner, der für das Bewerbungsverfahren deines Wunschjobs zuständig ist. In deiner Anrede solltest du dich deshalb am besten konkret auf diesen Ansprechpartner beziehen und ihn direkt mit seinem oder ihrem Nachnamen anreden:

  • „Sehr geehrte Frau...“
  • "Sehr geehrter Herr...“

Hierbei solltest du genau hinsehen, denn besitzt jemand einen Doktortitel, dann möchte er auch so angesprochen werden:

  • „Sehr geehrte Frau Dr. ...“
  • "Sehr geehrter Herr Dr. ...“

Steht kein Ansprechpartner dabei, dann beginnst du mit:

  • „Sehr geehrte Damen und Herren,...“.

Nach der Begrüßungsformel lässt du eine Zeile frei und beginnst dann mit dem eigentlichen Text.

3. Interesse wecken

Der erste kurze Absatz besteht meist aus ein bis zwei Zeilen und ist ein wenig knifflig, weil er das Interesse des Personalers an dir wecken soll ohne dass du dabei überheblich wirkst. Ein paar Beispiele für unterschiedliche Jobs:

  • "...wenn Sie für die ausgeschriebene Stelle als RezeptionistIn in Ihrem Hotel eine offene, verantwortungsbewusste und engagierte Person suchen, dann bin ich der/die Richtige für den Job."
  • "...nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung als „...“ bei „...“, möchte ich nun meine erlernten Fähigkeiten in einem anderen Betrieb weiter ausbauen. Deshalb nutze ich die Chance und bewerbe mich auf Ihre angebotene Stelle als FriseurIn und PerückenmacherIn."
  • "...im Moment absolviere ich ein Bachelor/Master/Magister-Studium im Bereich „...“ an der Universität „...“. Da ich meine theoretischen Kenntnisse nun auch gleichzeitig in der Praxis anwenden will, nutze ich die Chance und bewerbe mich auf Ihre angebotene Aushilfsstelle als Nachwuchsführungskraft im Vertrieb."

4. Bisherige Erfahrungen

Im nachfolgenden Abschnitt begründest du deine Qualifikation für den Job, den du bekommen möchtest. Dabei beschreibst du die, für den Job relevanten, Stationen deines Lebenslaufs und verknüpfst sie mit den Fähigkeiten und Kenntnissen, die du dir währenddessen aneignen konntest. Beispielsweise:

  • "Erste Branchenerfahrung konnte ich während meinem Job/Praktikum bei ... sammeln."
  • "Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten ... ."
  • "Dies erlaubte mir meine Fähigkeiten in den Bereichen ... zu erweitern."
  • "Überdies war ich noch für ... zuständig und nahm regelmäßig an ... teil.
  • "Während der gesamten Zeit konnte ich zahlreiche Erfahrungen sammeln und mir grundlegende Kenntnisse im Bereich ... aneignen."

5. Persönlichkeit vorstellen

Anschließend unterstreichst du dein Interesse an dem Job nochmals, indem du dich persönlich vorstellst und deutlich machst, dass du die in der Stellenausschreibung geforderten Eigenschaften und Qualifikationen mitbringst:

  • "Als Kind meiner Generation bin ich ausgesprochen gut mit „dem Internet, den neuen Medien sowie den gängigen Office Programmen“ vertraut."
  • "Mich zeichnet aus, dass ich „gerne kreativ arbeite und eigenständig Konzepte erstelle“."
  • "Die für die Stelle erforderliche „strukturierte Arbeitsweise, Belastbarkeit und Organisationsfähigkeit“ wurden durch meine bisherigen Tätigkeiten gefördert."
  • "Das „Arbeiten im Team sowie die Anpassung an neue Arbeitsstrukturen“ fallen mir leicht."

→ Alles, was in Anführungszeichen steht, sollte an die ausgeschriebene Stelle angepasst werden.

6. Die Verabschiedung

Im letzten Absatz bringst du noch dein Interesse an einem persönlichen Vorstellungsgespräch zum Ausdruck und verabschiedest dich dann mit einer gängigen Floskel. Indem du abschließend eine Zeile frei lässt und deinen vollen Namen unter das Dokument setzt (in ausgedruckter Form unterschreibst du zusätzlich noch von Hand), vervollständigst du dein Anschreiben. 

  • "Über eine Rückmeldung würde ich mich wirklich sehr freuen und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen."
  • "Falls meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, würde ich mich über die Einladung zu einem persönlichen Kennenlernen sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen,..."

Jetzt sollte dein perfektes Anschreiben auf jeden Fall gelingen und die Tür zum Vorstellungsgespräch steht dir weit offen! Viel Spaß beim Schreiben wünscht dir dein hokify Team!

P.S.: Bewirb dich jetzt einfach über die hokify App und spar dir die Arbeit – denn wir brauchen kein Anschreiben!