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hokify Team

Veröffentlicht am: 24.10.16

Befolge unsere 8 besten Tipps für dein perfektes Vorstellungsgespräch!

1. Die richtige Zusage

Endlich ist die lang ersehnte Email da – die positive Rückmeldung deines (hoffentlich) zukünftigen Arbeitgebers, der dich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch einlädt. Der vorausdenkende Personalverantwortliche schlägt dir natürlich gleich einen Termin vor, auf den du am besten innerhalb von zwei Tagen reagieren solltest. Wie du dabei einen guten Eindruck hinterlässt, erfährst du hier!

1.1 Szenario A: Du hast an dem vorgeschlagenen Termin Zeit.

Antwort A: Sehr geehrte(r) Frau/Herr XY, heute erreichte mich die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch in Ihrem Unternehmen für die Position X. Gerne bestätige ich den Termin am XX.XX.XXXX. Falls es kurzfristig noch zu einer Änderung kommen sollte, erreichen Sie mich unter folgender Telefonnummer +43 XXX. Ich freue mich auf ein anregendes Gespräch.

1.2 Szenario B: Du hast an dem vorgeschlagenen Termin keine Zeit. 

Antwort B: Sehr geehrte(r) Frau/Herr XY, heute erreichte mich die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch für die Position X in Ihrem Unternehmen. Leider kann ich den Termin am XX.XX.XXXX nicht wahrnehmen, da ich an diesem Tag XY habe. Alternativ kann ich Ihnen die folgenden Termine anbieten: XX.XX.XXXX / XX.XX.XXXX / … . Ich bin sehr interessiert an der Stelle und würde mich freuen von Ihnen zu hören.

2. Vorbereitung ist alles!

Nachdem schlussendlich ein Termin festgelegt wurde, geht es für dich nun richtig an die Arbeit – die optimale Vorbereitung. Nicht umsonst ist sie das A und O für ein erfolgreich verlaufendes Vorstellungsgespräch, welches im Normalfall darüber entscheidet, ob du eine Anstellung erhältst oder nicht! Deshalb heißt es jetzt: üben üben üben! Die folgenden Punkte helfen dir dabei, dich auf dein individuelles Bewerbungsgespräch vorzubereiten.

2.1 Informationen sammeln

Nutze das Internet und diverse Zeitungsartikel, um relevante Informationen über deinen zukünftigen Arbeitgeber zu recherchieren. Die folgenden Dinge gehören dabei zum Basiswissen: das Datum der Unternehmensgründung, der strukturelle Aufbau der Geschäftsführung, die Größe des Unternehmens, die Mitarbeiterzahl, etc. . Ein grober Überblick über die von der Firma hergestellten Produkte und/oder angebotenen Dienstleistungen (falls vorhanden) reicht normalerweise aus. Einen weiteren Vorteil kannst du dir verschaffen, indem du noch dazu den für dich zuständigen Personalverantwortlichen recherchierst. So kannst du beispielsweise gemeinsame Interessen in das Gespräch mit einbringen. Auch wenn du wahrscheinlich nicht alle gesammelten Fakten während deines Vorstellungsgesprächs einbauen kannst, punktest du bei Rückfragen dennoch mit lückenlosem Hintergrundwissen!

2.2 Lebenslauf kennen

So logisch es vielleicht klingen mag, aber: Kenne deinen eigenen Lebenslauf! In einem Vorstellungsgespräch solltest du immer ganz genau vor Augen haben, wann du welchen Bildungsabschluss erreicht oder wann du welchen Job, beziehungsweise welches Praktikum, absolviert hast. Ohne jegliche Vorbereitung kann man mit den eigenen Daten schon Mal durcheinander kommen, was auf dein Gegenüber natürlich mehr als unprofessionell wirkt. Wenn du deinen Lebenslauf durchgehst, solltest du dir zudem bewusst machen, weshalb du dich in der Vergangenheit (!) genau für diese eine Stelle oder diese eine Ausbildung entschieden und welche Erfahrungen du währenddessen gesammelt hast. Ein weiterer Vorteil ist es wenn du dabei klar erläutern kannst, welche Fähigkeiten du durch deine vorherige (Aus-)Bildung bereits erwerben konntest, die dich für den Job, auf den du dich jetzt (!) bewirbst, qualifizieren. Am besten versuchst du deinen Lebenslauf so vorzustellen, als hättest du jeden Job und/oder jede Ausbildung nur absolviert, um nun diese eine Stelle zu bekommen!

2.3 Typische Fragen durchgehen

Fast jeder Personalverantwortliche wählt den klassischen Einstieg in ein Vorstellungsgespräch und beginnt mit folgender Aufforderung: „Erzähle uns doch erst einmal etwas über dich!“. Dank deines nun gut durchdachten Lebenslaufs kannst du dieser Bitte ganz einfach nachkommen und dich als geeigneter Kandidat für diese Stelle präsentieren. Meist folgen darauf ein paar Fragen über das Unternehmen selbst, wie beispielsweise „Was wissen Sie bereits über unser Unternehmen?“ oder „Warum möchten Sie genau in unserem Unternehmen tätig sein?“. Aufgrund deiner vorherigen Recherche solltest du diese Fragen leicht bewältigen können. Indem der Personalverantwortliche dich anschließend Dinge wie „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“, „Wie motivieren Sie sich selbst?“, „Warum arbeiten Ihre Kollegen gerne mit Ihnen im Team?“ oder „Warum  sind genau Sie der/die Richtige für den Job?“ frägt, versucht er den Gesprächsverlauf auf dich und deine Persönlichkeit zu lenken. Mach dir also vorher klar, welche positiven Eigenschaften du mit in das neue Unternehmen bringen kannst und versuche dich selbst in ein positives (aber kein prahlendes) Licht zu rücken. Mit „Haben sie noch Rückfragen?“ wird das Ende des Vorstellungsgespräches eingeleitet, wobei du hier wirklich noch ein oder zwei Fragen stellen oder die bereits beantworteten Fragen Revue passieren lassen solltest, da dies dem Personalverantwortlichen nochmals dein Interesse an der Position aufzeigt.

2.4 Outfit auswählen

Klamotten sind ein guter Weg um deine Persönlichkeit auszudrücken, dennoch solltest du ein paar allgemeine Richtlinien bei der Wahl deines Outfits beachten. Hier unsere Do’s and Dont’s:

DO:

  • Absolutes Muss: Saubere und gebügelte Klamotten
  • Passe deine Kleidung der Branche an, in der du dich bewirbst
  • Wähle ausschließlich seriös wirkende Anziehsachen
  • Stelle sicher, dass dir deine Klamotten gut passen und alles an seinem Platz sitz
  • Verwende nur dezente Accessoires
  • Das Wichtigste: Fühle dich in deinem Outfit wohl!

DONT:

  • Dreckige, schmuddelige oder schrille Kleidung anziehen
  • Schlecht sitzende oder Klamotten mit einem zu tiefen Ausschnitt wählen
  • Übertriebenes Make-Up auftragen
  • Auffällige Piercings oder Tattoos zur Schau stellen
  • Zu sehr nach Parfüm oder Deo riechen
  • Alte Sneakers oder High-Heels tragen

2.5 Tasche packen

Damit du nicht kurz vor deinem Vorstellungsgespräch anfängst hektisch irgendwelche Sachen in deine Akten- oder Handtasche zu schmeißen, haben wir dir hier eine Liste mit den Wichtigsten Dingen zusammengestellt:

  • Handy (lautlos, ohne Vibration, voll geladen)
  • Laptop (voll geladen)
  • Notizblock (sauber, nicht vollgekritzelt)
  • Stift (funktionierend)
  • Mehrmals ausgedruckter Lebenslauf
  • Eine komplett ausgedruckte Bewerbungsmappe (Anschreiben, Lebenslauf, Zertifikate,...)

2.6 Auf dem Weg

Damit du rechtzeitig zu deinem Termin erscheinen kannst, solltest du schon im Vorhinein überprüfen, mit welchen Verkehrsmitteln du am besten zu deinem Vorstellungsgespräch kommst. Plane dir für die Anfahrt ruhig ein wenig mehr Zeit ein, denn Pünktlichkeit ist ein absolutes Muss! Nutze dabei die Chance in Bus oder Bahn, um noch einmal kurz deinen Lebenslauf und die wichtigsten Fakten über das Unternehmen durchzugehen.




3. Das Vorstellungsgespräch

Nach der langen Vorbereitungszeit ist es nun endlich soweit, der Termin zu deinem Vorstellungsgespräch ist gekommen! Da während des Gesprächs nun eigentlich nichts mehr schiefgehen kann, erhältst du zum Schluss noch eine ungefähre zeitliche Einteilung der einzelnen Phasen:

Begrüßung und Smalltalk3 - 5 Min.
Beginn des seriösen Gesprächs und Unternehmenspräsentation5 - 8 Min.
Kennenlernen deines Lebenslaufs inklusive Fragen7 - 10 Min.
Weitere Fragen-Antwort-Runden10 - 15 Min.
Rückfragen an deinen Gesprächspartner4 - 6 Min.
Danksagung und Verabschiedung2 - 3 Min.