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hokify Team

Veröffentlicht am:

Die besten Ausbildungsberufe 2016 mit gutem Gehalt

Auszubildende sitzt neben ihrem Chef und wird in der Praxis gelehrt.

1. Die Basics zur Berufsausbildung

Eine berufliche Ausbildung dauert zwischen zwei und vier Jahren, meistens jedoch drei. Vor der Bewerbung musst du allerdings deine Schulpflicht erfüllt, das bedeutet mindestens neun Jahre lang eine Schule besucht haben. Eine Berufsausbildung ist generell dual aufgebaut. Das duale System dient dem Zweck dir Praxiskenntnisse zu vermitteln, die dann durch theoretisches Fachwissen ergänzt werden. Als Lehrling verbringst du dabei circa 80 Prozent deiner Zeit im Ausbildungsbetrieb, in dem du deinen ausgewählten Beruf durch praktische Arbeit erlernst. Die restliche Zeit deiner Ausbildung besuchst du die Berufsschule, in der du zum einen dein bestehendes Allgemeinwissen vertiefen und zum anderen deine Praxiserfahrung mithilfe einer fachlichen Ausbildung vervollständigen sollst. Hierbei ist der zeitliche Wechsel zwischen den beiden Ausbildungsstätten abhängig von der Berufsschule, denn ihr Unterricht kann entweder ganzjährig, lehrgangsartig oder saisonbedingt erfolgen. Am Ende deiner Lehrzeit musst du noch die Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestehen. Erst dann bist du dazu berechtigt deinen erlernten Beruf auszuüben!

Welche Branchen 2015 die meisten Lehrlinge hatten siehst du hier:

Quelle: Wirtschaftskammern Österreichs, Lehrlingsstatistik 2015


2. Warum eine berufliche Ausbildung?

2.1 Geld

So materiell es vielleicht klingen mag, spielt es dennoch für viele eine große Rolle. Während deiner gesamten Ausbildung erhältst du von deiner Betriebsstätte das Gehalt, welches vorab in einem Kollektivvertrag festgelegt wurde. Dabei kann es entweder wöchentlich oder monatlich an dich ausbezahlt werden. Die Höhe der sogenannten Lehrlingsentschädigung variiert dabei von Ausbildung zu Ausbildung. Zudem wird die Entlohnung meist nach Lehrjahren gestaffelt, was bedeutet du verdienst mit jedem absolvierten Ausbildungsjahr mehr Geld. Selbst während deiner Zeit in der Berufsschule oder der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung bleibt dein monatliches Einkommen bestehen.

2.2 Selbstständigkeit

Der Schritt vom Kind, welches auf Kosten seiner Eltern lebt, zum Erwachsenen, der seine Rechnungen selbst bezahlt, ist damit getan. Indem du nun fähig geworden bist dir dein eigenes Leben zumindest teilweise zu finanzieren, erhältst du ein gewisses Maß an Selbstständigkeit. Durch diese Unabhängigkeit von den eigenen Eltern wird zudem dein Selbstbewusstsein gestärkt sowie deine persönliche Entwicklung weiterhin gefördert.

2.3 Praxiserfahrung

In unserer Zeit, in der es mehr Akademiker als Sand am Meer gibt, legen Unternehmen immer mehr Wert auf die praktische Berufserfahrung. Wie wir bereits wissen geht während deiner Ausbildung die Theorie mit der Praxis Hand in Hand. Damit hast du den Einstieg ins Berufsleben eigentlich schon vor dem eigentlichen Lehrabschluss geschafft. Wenn du dich dann nach dem Abschluss deiner Ausbildung bei einem neuen Unternehmen bewirbst, kannst du deine bereits, direkt im Betrieb gewonnene Praxiserfahrung vorweisen.

2.4 Weiterbildung

Auch wenn du vielleicht lieber studieren würdest, ist es dir nicht immer möglich. Ein Studium kostet nämlich Zeit und Geld und kann nicht immer von den Eltern oder vom Staat voll finanziert werden. Mithilfe einer zuvor absolvierten Ausbildung kannst du dir Geld auf die Seite legen, womit dir dann alle Türen zu höheren Bildungswegen weit offen stehen. Falls der Zeitpunkt kommt und dich ein Studium vielleicht dann doch nicht mehr interessiert, gibt es in vielen Branchen immer noch Fortbildungsmöglichkeiten, die an deine bereits abgeschlossene Berufsausbildung aufbauen. Informiere dich also im Vorhinein, welche weiteren Bildungsmöglichkeiten du später mit deiner Wunschausbildung hast.

3. Welche Berufsausbildung ist die Richtige für Dich?

Jeder hat seine eigenen Vorlieben, Interessen oder Begabungen, weshalb diese Frage definitiv nicht allgemeingültig beantwortbar ist. Allerdings gibt es ein paar Statistiken mithilfe derer wir dir zumindest einen Einblick in die beliebten, gut oder schlecht bezahlten und zukunftsfähigen Ausbildungen geben wollen. Wir starten mit den 10 Lehrberufen, die im Jahr 2015 bei den Mädchen sowie bei den Burschen durchschnittlich am beliebtesten waren:

Quelle: Wirtschaftskammern Österreichs, Lehrlingsstatistik 2015


Natürlich solltest du dich für eine Ausbildung, beziehungsweise einen Beruf entscheiden, der dir auch langfristig Spaß machen könnte. Gleichzeitig wollen wir dir aber auch nicht vorenthalten, wo deine Verdienstmöglichkeiten direkt nach dem Ausbildungsabschluss am besten, beziehungsweise schlechtesten sind.

Durchschnittlich beste Einstiegsgehälter:

Quelle: Gehaltskompass, Arbeitsmarktservice Österreich


Durchschnittlich schlechteste Einstiegsgehälter:

Quelle: Gehaltskompass, Arbeitsmarktservice Österreich


Damit du dir auch einen Beruf aussuchst, der langfristig existiert und bestimmt nicht von irgendwelchen Maschinen übernommen wird, haben wir für dich zuletzt noch eine Liste mit den Jobs herausgesucht, deren Entwicklung tendenziell ansteigt:


Quelle: Qualifikationsbarometer, Arbeitsmarktservice Österreich


Jetzt liegt es an dir, du hast die Qual der Wahl. Und wenn du diese schwierige Entscheidung gefällt hast, dann bewirb dich ganz einfach in unserer hokify Job App!