Mit Diesen 7 Tipps Wirst Du Morgens Leichter Aufstehen!

von Julia Gerstmayer

Aktualisiert: 26.09.2022 Lesedauer: ca 3min

Frau steht morgens auf und streckt sich

Es gibt Menschen, die um 6:30 aufstehen und binnen weniger Minuten zu Höchstform auflaufen: Sport, Haushalt erledigen, vielleicht ein wenig Meditation, Zeitung, Kaffee und gute Laune sind nur einige Dinge, die ihren Morgen prägen. Viele andere sind jedoch ohne mindestens 5 Weckern, einer kalten Dusche und drei Tassen Kaffee nicht ansprechbar. Für alle, die morgens nur schwer aufstehen können, haben wir 7 Tipps, die aus jedem Morgenmuffel einen frühen Vogel machen - oder dir zumindest helfen, nicht mehr im Stehen einzuschlafen...

1. Alles ist Gewohnheitssache

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, welches gerne seinen regelmäßigen Tag- und Nacht-Rhythmus beibehält. Große Schwankungen und Veränderungen in deinem Schlafrhythmus führen zu Schlafstörungen, Müdigkeit und Energielosigkeit. Versuche deshalb möglichst jeden Tag, auch am Wochenende, um dieselbe Uhrzeit schlafen zu gehen und aufzustehen. Je länger und regelmäßiger du diese Routine durchziehst, desto einfacher wird es mit der Zeit werden und dein Körper wird sich an den Rhythmus gewöhnen.

2. Snooze Funktion (nicht) nutzen

Snooze oder kein Snooze – das ist hier die Frage. Welcher Typ du im Umgang mit dem Wecker und seinen integrierten Funktionen bist, musst du selbst herausfinden. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Snooze-Lover: Du stellst dir mehrere frühe Wecker und platzierst den Wecker auf dem Nachtkäschen. Klingelt der erste Wecker, kannst du ihn ganz entspannt abdrehen und noch ein bisschen "länger" schlafen. Der Nachteil: Nachdem du das Spiel ein paar Mal gespielt hast, musst du schlussendlich doch aufstehen...

  2. Snooze-Hater: Du stellst dir einen Wecker zur richtigen Uhrzeit und legst den Wecker bzw. das Handy außer Reichweite. Sobald der Wecker klingelt, stehst du auf um den Wecker abzudrehen, weil dich das Geräusch nervt - und siehe da, schon hast du es geschafft, aufzustehen!

Den Wecker weit weg zu legen wird besonders für Personen empfohlen, die sich in der Früh schwer tun, aufzustehen - vielleicht willst du es ja mal ausprobieren?

3. Nicht zu viel nachdenken

Du liegst morgens eingewickelt in deiner Decke und überlegst minutenlang, ob du dich nun zum Aufstehen durchringen sollst oder nicht? Dann liegt genau da dein Fehler! Dir schon so früh morgens den Kopf wegen so einer Kleinigkeit zu zerbrechen, kostet dich nur Zeit und Energie. Versuche also direkt aufzustehen und eher nach dem Motto „Weniger denken, mehr machen.“ zu handeln! Oft geht es nur darum, dich selbst zu überwinden - sobald du mal aus dem Bett bist, bist du sowieso mit etwas Anderem beschäftigt.

4. Das Handy weglassen

Direkt nach dem Aufwachen, noch im Bett, die Nachrichten checken? Lieber nicht. Das verleitet dich dazu, noch liegen zu bleiben und du verlierst viel Zeit, die du für Anderes nutzen könntest. Gewöhn dir lieber an, deine Social Media Feeds erst beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit zu öffnen, wenn du sowieso Zeit dafür hast. Außerdem gönnst du so deinen Gedanken noch ein paar Minuten Ruhe von den Tagesnachrichten und deinem sozialen Umfeld.

5. Sinne aufwecken und Körper beleben

Nachdem du irgendwann aus dem Bett gekrochen bist, schaltest du am besten erst einmal das Licht ein und öffnest deine Fenster. Die frische Luft und die zusätzliche Helligkeit im Zimmer helfen dir dabei, deine Müdigkeit zu vertreiben. Du kannst zusätzlich auch das Radio einschalten oder Kaffee machen, um auch deine anderen Sinne zu aktivieren. Im nächsten Schritt weckst du deinen kompletten Körper auf, indem du dich unter die Dusche stellst und abwechselnd warmes und kaltes Wasser laufen lässt. Am besten hörst du während dieser Wechseldusche noch deine Lieblingsmusik – die sorgt immer für gute Laune. Alternativ kannst du auch eine (kurze) Sporteinheit einlegen oder einen kleinen Spaziergang machen, um deine Muskeln aufzuwecken.

6. Koffein mit Wasser unterstützen

Dein erster Gedanke nach dem Aufstehen gilt deiner Kaffeemaschine – und damit bist du nicht alleine. Doch während der Kaffee langsam aufbrüht, solltest du die Zeit nutzen, um vorher noch ein großes Glas Wasser zu trinken. Dies bereitet deinen Magen auf das Frühstück vor, wirkt dem Wasserentzug des Kaffees entgegen und ist zudem einfach wirklich erfrischend! Wenn dir Wasser alleine zu langweilig ist, kannst du es mit Zitrone, Ingwer oder Minze variieren oder alternativ auch eine Tasse Tee trinken.

7. Auf den Bauch hören

Solltest du morgens eigentlich keinen Hunger verspüren, dann musst du dir auch kein großes Frühstück zubereiten. Denke einfach daran, dir eine Kleinigkeit zu Essen einzupacken, denn der Hunger kommt meistens auf dem Weg – egal ob zur Schule, Uni oder Arbeit. Finde auch heraus, was dir in der Früh gut tut und schmeckt. Während die Einen am Liebsten ein deftiges Frühstück mit Eiern oder Speck haben, sind Andere mit einer Schüssel Porridge oder einem Obstsalat besser beraten.

Fazit

Aufstehen muss nicht schwer sein! Mit dem richtigen Mindset und ein paar Tricks hast du den Dreh in kurzer Zeit heraußen! Alle hilfreichen Tipps haben wir exklusiv für Dich in diesem Video zusammengefasst:

Leichter aufstehen am Morgen! #Karriereratgeber

Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Alle Personenbezeichnungen sind demnach geschlechtsneutral zu verstehen.

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