• Ø Bewerbungsdauer: 3 Min
  • Erfolgreich im neuen Job: 5.000 Personen
hokify Team

Veröffentlicht am: 15.01.20

Jobtrends 2030 - 5 Jobs, die wir noch lange sehen werden

Es ist soweit: Die Roaring Twenties haben begonnen und mit Ihnen ein neues Jahrzehnt voller spannender Jobaussichten. Doch erneut stellt sich die Frage, welche Jobs denn nun überhaupt zukunftsträchtig sind. Denn immer mehr Berufsbilder müssen sich der Zeit geschlagen geben und verschwinden nach und nach von der Bildfläche. So rechnet zum Beispiel das t3n-Magazin mit deutlichen Rückgängen in den folgenden Berufen bis 2022:

  • Briefträger: -28%
  • Landwirte: -19%
  • Zählerableser: -19%
  • Zeitungsreporter: -13%
  • Reisebüro-Mitarbeiter: -12%

So weit so schlecht, doch wo alte Jobs verschwinden, rücken in der Regel neue spannende Jobs in den Vordergrund. Wir zeigen, welche Jobs im nächsten Jahrzehnt die besten Aussichten haben werden.


Seit den ersten tonnenschweren Computern, die wahrscheinlich nicht einmal dieses Bild hätten laden können, hat sich viel getan. Mittlerweile läuft schon dem einen oder anderen Entwickler das Wasser im Mund zusammen, wenn er nur an das Potential von künstlicher Intelligenz denkt. Diese vielversprechende Technologie wird uns noch lange begleiten - da sind sich Experten mal einig - und das aus gutem Grund! 

Künstliche Intelligenz fängt da an, wo das menschliche Denkvermögen an seine Grenzen stößt. So schaffte z.B. “Watson”, das revolutionäre KI-Programm aus dem Hause IBM bereits im Jahre 2011 das Unmögliche. Ohne Internetverbindung konnte Watson die damals besten und erfolgreichsten Teilnehmer in der bekannten amerikanischen Quiz-Show “Jeopardy” besiegen und sorgte damit für Begeisterung in der IT-Szene.

Für den Arbeitsmarkt bedeutet das vor allem eines: Einen spannenden, aber auch sicheren Arbeitsplatz. Dieses Potential hat auch bereits in Österreich Anklang gefunden, immerhin bietet die Johannes Kepler Universität in Linz bereits einen Bachelor- und Masterstudiengang für Artificial Intelligence an. „AI wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. Wer bei uns studiert, lernt die Zukunft mitzugestalten.“ - so der Universitätsprofessor Dr. Sepp Hochreiter. 


Der reiche nigerianische Prinz, der uns per Mail Millionen verspricht wurde schon lange seines Amtes enthoben. Hacker müssen immer mehr auf kreative und hinterhältige Methoden zurückgreifen, um uns um unsere Daten zu bringen. Denn die Belohnung ist groß: Laut Accenture beträgt der durchschnittliche Schaden bei einem Cyberangriff 2,6 Millionen Euro. Und bei ca. 2000 Angriffen täglich (University of Maryland) muss man kein Mathegenie sein, um zu wissen, dass sich dabei das Hacker-Börserl schnell füllt.

Die Schlacht ist allerdings noch lange nicht entschieden. Denn mit jedem Cyberangriff, wächst die Nachfrage nach Cybersecurity-Experten in so gut wie allen Industrien. Denn wer möchte schon Opfer eines Hackangriffes sein? Das sieht auch der Großteil der weltweiten Firmen so. Das Marktforschungsinstitut Gartner prognostiziert für 2022 weltweite Cybersecurity-Ausgaben von bis zu 134 Milliarden US Dollar - Gehälter inkludiert.

Wer also einer von den Guten werden möchte, kann sich an der FH St. Pölten, FH Joanneum, FH Oberösterreich, FH Technikum Wien oder an der FH Campus Wien für Bachelor und Masterstudiengänge bewerben.


Auch wenn es Viele nicht hören wollen: wir werden alle älter und das kann auch die beste Anti-Aging Créme der Marke X nicht verhindern. Grundsätzlich ist das auch nichts Schlimmes, allerdings bedeutet das auch, dass wir ab einem gewissen Punkt vermutlich professionell gepflegt werden müssen. Und hier offenbart sich ein großes Problem, aber auch ein umso größeres Potential: Der Mangel an Pflegekräften

Alleine in Wien werden laut Standard.at bis 2030 ca. 9.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Natürlich macht sich bei dem Einen oder Anderen ein mulmiges Gefühl in der Magengegend breit, wenn man diese hohe Zahl sieht. Allerdings bedeutet das auch, dass in diesem Bereich sehr sichere und zahlreiche Positionen in Zukunft besetzt werden müssen 

Wem jetzt also das Pflegerherz höher schlägt, der kann sich in so gut wie jeder größeren Stadt zu passenden Studiengängen anmelden. Die Sozialexpertin Adriana B. hat eine ganz klare Meinung: “Vor Allem im Bereich Pflege erwartet einem zwar ein schwerer, aber unglaublich dankbarer Beruf mit umso dankbareren Zukunftsaussichten”.


Man muss nur die zwei Wörter ‘junge Klimaaktivistin’ hören und weiß schon, wer gemeint ist. Auch wenn die Bevölkerung bei Greta’s Aussagen geteilter Meinung ist, eines ist uns mittlerweile klar - Umweltschutz ist wichtig. Und der gleichen Meinung ist auch der Arbeitsmarkt.

Vor allem in der Energiegewinnung müssen Alternativen her - und diese sind heiß begehrt. Gleichzeitig müssen wir uns mit Themen, wie Ressourcenknappheit und Tierschutz auseinandersetzen. Die Menschheit steht vor einer riesigen Herausforderung, weshalb junge, innovative Ideen und Köpfe her müssen. 

Dieser Ansicht sind auch zahlreiche Universitäten und Fachhochschulen in Österreich - so bieten zum Beispiel die Montanuniversität Leoben, das FH Technikum Wien oder die FH Oberösterreich sehr interessante Bachelor-, Master- und sogar Doktoratsstudiengänge zu dem Thema an.


Wenn es einen Spruch gibt, der jederzeit universell anwendbar ist, dann ist es “Der Kunde ist König”. Jedes Unternehmen braucht ihre selbsternannten Regimentsführer, denn ohne sie gibt es kein Geschäft. Mache deine Kunden glücklich, dann ist auch dein Konto glücklich - klingt ja eigentlich ganz einfach. Allerdings wird es immer herausfordernder, Kunden von den eigenen Produkten zu überzeugen, geschweige denn diese langfristig an eine Marke zu binden.

Der Grund dafür ist eindeutig das Internet. Wo man vor 50 Jahren noch auf regionale Firmen und Produkte angewiesen war, kann man sich heute gleichzeitig lustige Katzenposter aus Amerika und Naturheilcrémen aus Asien liefern lassen. Wir erleben einen Overkill an Eindrücken und Marken. 

Die Lösung: Das Shoppen muss zum Erlebnis werden damit ein Mehrwert geschaffen wird. Und hier kommt der Customer Experience Manager ins Spiel. Vom Shopaufbau, über die (teilweise schon kurative) Präsentation der Produkte und Services bis hin zum Kundenbindungsprozess ist alles im Berufsalltag des Customer Experience Managers enthalten.

Fazit

Der Arbeitsmarkt wird - wie jeder Markt - von der Zeit und den Menschen diktiert und genau das ist derzeit vor allem in Österreich zu beobachten. Natürlich verlieren wir dadurch nach und nach traditionelle und alteingesessene Berufe, doch es kommt wieder Nachschub in Form von interessanten und sehr zukunftsträchtigen Jobs auf uns zu. Es wird dauern, bis der vollständige Bedarf am Arbeitsmarkt gedeckt ist, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Hier nochmal alle Jobs im Überblick:

  • KI-Entwickler
  • Cybersecurity Expert
  • Pfleger
  • Umwelttechniker
  • Customer Experience Manager

Auch nicht schlecht:

https://www.karriere.at/blog/karriere-horoskop-2020.html

https://www.welt.de/kmpkt/article166416327/So-soll-sich-unser-Leben-bis-2030-veraendern.html

https://www.wiwi-treff.de/Job-Trends-Arbeitsmarkt/Arbeitsmarktprognose/BCG-Studie-Arbeitskraeftemangel-in-2030-birgt-grosse-Gefahr-fuer-Wohlstand-und-Wachstum/Artikel-7926