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hokify Team

Veröffentlicht am: 24.02.17

10 Typische Fragen Vorstellungsgespräch: So bist du vorbereitet!

1. Erzählen Sie uns doch erst einmal etwas über sich!

Bevor du ins Vorstellungsgespräch startest, solltest du dir noch einmal deinen Lebenslauf ganz genau einprägen und einen roten Faden herausarbeiten. Dann kannst du dieser Bitte ganz einfach nachkommen und dich als geeigneter Kandidat für die ausgeschriebene Stelle präsentieren:

„Ich bin Susanne Mustermann, 19 Jahre alt und schließe meine Lehre im Bereich XY innerhalb der nächsten paar Wochen erfolgreich ab. In den vergangenen zwei Jahren war ich bei der Firma Muster AG tätig und dafür verantwortlich die Aufgaben XY eigenständig zu übernehmen. Meine bisherigen Erfahrungen würde ich nun gerne weiter ausbauen und mich in Ihrem Haus weiterentwickeln.“

2. Was wissen Sie bereits über unser Unternehmen? 

Nutze das Internet und diverse Zeitungsartikel, um relevante Informationen über deinen zukünftigen Arbeitgeber zu recherchieren. Die folgenden Dinge gehören dabei zum Basiswissen:

  • Datum der Unternehmensgründung
  • Struktureller Aufbau der Geschäftsführung
  • Größe des Unternehmens
  • Anzahl der Mitarbeiterzahl
  • Leitsatz des Unternehmens 

Zudem reicht ein grober Überblick über die von der Firma hergestellten Produkte und/oder angebotenen Dienstleistungen (falls vorhanden) normalerweise aus. Einen weiteren Vorteil kannst du dir verschaffen, indem du noch dazu den für dich zuständigen Personalverantwortlichen recherchierst. So kannst du beispielsweise gemeinsame Interessen in das Gespräch mit einbringen. Auch wenn du wahrscheinlich nicht alle gesammelten Fakten während deines Vorstellungsgesprächs einbauen kannst, punktest du bei Rückfragen dennoch mit lückenlosem Hintergrundwissen!  

3. Warum wollen Sie genau diesen Job bei uns?

Diese Frage kannst du ganz einfach beantworten, indem du zunächst die positiven Seiten des Unternehmens herausstellst und anschließend auf alle Seiten des ausgeschriebenen Jobs eingehst, die dich interessieren. Daraufhin solltest du zum einen deine Kompetenz für die Position deutlich machen und zum anderen noch die Dinge aufzählen, die du in diesem Job lernen kannst, beispielsweise:

„In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn konnte ich bereits die Kompetenzen XY sammeln, die auch in diesem Job gefordert werden. Ich denke deshalb, dass meine Stärken gut zu Ihrer Firma und den Herausforderungen der ausgeschriebenen Position passen, auf die ich mich bewerbe. Ein weiteres großes Plus ist allerdings auch, dass mir der Job erlaubt, neue Dinge zu lernen und mich so beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln.“

4. Was sind ihre Stärken und Schwächen?

Lege dir aus den folgenden Begriffen ein paar zurecht, die auch wirklich auf dich zutreffen:

Stärken:

  • Zielstrebigkeit
  • Ehrgeiz
  • Teamfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Kommunikationsstärke
  • Anpassungsfähigkeit
  • Durchsetzungsvermögen
  • Kritikfähigkeit

Schwächen:

  • Perfektionismus
  • Mangelnde Praxiserfahrung
  • Ungeduld
  • Willensschwäche
  • Konfliktscheu




5. Wie motivieren Sie sich selbst? 

Natürlich hat jeder von uns unterschiedliche Motivationsfaktoren, die sich während deiner beruflichen Laufbahn teilweise verändern oder auch stärker ausprägen. Hier ein Beispiel für eine mögliche Antwort:

„Am meisten motivieren mich die Ergebnisse meiner Arbeit. Wenn ich sehe, dass ich etwas geschafft habe, gibt mir das den Willen weitere Aufgaben anzupacken. Ein weiterer Motivationsfaktor sind die positiven Rückmeldungen auf meine geleistete Arbeit. Wenn ich von meinem Vorgesetzten und/oder Kollegen Lob für meine Leistungen erhalte, fühle ich mich als Mitarbeiter geschätzt.“

6. Warum arbeiten Ihre Kollegen gerne mit Ihnen in einem Team?

Dein vielleicht zukünftiger Arbeitgeber möchte mit dieser Frage herausfinden, ob du bereits in einem Team gearbeitet hast, welche von deinen Eigenschaften sich positiv auf die Teamarbeit auswirken und wie fähig du bist, dich selber einzuschätzen. Es wäre zusätzlich von Vorteil herauszustellen, welche Position du generell in einem Team am liebsten einnimmst:

„Dank des Feedbacks ehemaliger Kollegen kann ich sagen, dass sie vor allem wegen meiner Begeisterungsfähigkeit sowie meiner großen Einsatzbereitschaft gerne mit mir im Team zusammengearbeitet haben. Während der Durchführung eines Projekts bin ich zielstrebig und gerne bereit Zusatzschichten einzulegen. Wegen meiner Leistungsbereitschaft nehme ich auch gerne eine Führungsposition im Team ein.“

7. Wie reagieren Sie auf Kritik?

Das ist eine typische Stressfrage, die der Personalverantwortliche stellt, um dich aus der Ruhe zu bringen – Das muss aber nicht sein! Bleib souverän, nimm dir kurz Zeit um über deine Antwort nachzudenken und antworte ehrlich, wie zum Beispiel:

„Meiner Meinung nach ist Kritik wichtig, um sich selbst und seine Arbeit verbessern zu können. Deshalb nehme ich konstruktive Kritik von dem Vorgesetzten oder den Kollegen gerne an und versuche diese dann auch direkt umzusetzen. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir schwer fällt Kritik anzunehmen, die weder begründet werden, noch mir Punkte zur Verbesserung aufzeigen kann.“

8. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Überlege dir vorher, welche beruflichen Ziele du in deinem Leben am liebsten erreichen würdest und welche davon in den nächsten Jahren umsetzbar sind. In deiner Antwort solltest du auch herausstellen, welche dieser Ziele du in dem Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, erreichen kannst. Beispielsweise:

„Mein Ziel ist es für ein Unternehmen wie Ihres zu arbeiten, in dem ich die Möglichkeiten habe, mich beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Um möglichst viel dazuzulernen und mir den Traum einer Führungsposition zu ermöglichen, möchte ich mich neuen Situationen sowie unterschiedlichen Herausforderungen stellen.“

9. Warum möchten Sie Ihren derzeitigen Arbeitgeber verlassen?

Aufgepasst! Hier solltest du nicht über deinen alten Arbeitgeber böse herziehen und in ein schlechtes Licht rücken, sondern eher auch auf dich und die positiven Seitens des neuen Unternehmens lenken, beispielsweise indem du sagst: 

„Mein alter Arbeitgeber konnte mir nur begrenzte Möglichkeiten zur Weiterbildung bieten, weshalb ich dort keine großen Chancen mehr für mich gesehen habe, mich persönlich sowie professionell weiterzuentwickeln. Bei Ihnen dagegen ist das Angebot viel umfangreicher und auch der Job selber wird mich vor neue Herausforderungen stellen.“

10. Haben Sie noch Fragen an uns?

Auch wenn du vielleicht schon total fertig bist, solltest du hier wirklich noch ein oder zwei Fragen stellen oder die bereits beantworteten Fragen Revue passieren lassen, da dies dem Personalverantwortlichen nochmals dein Interesse an der Position aufzeigt:

„Ja, ich hätte schon noch einige Fragen zu Ihren letzten Ausführungen. Sie sprachen von den Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter. Könnten Sie genauer erläutern, wie Talente und Stärken in Ihrem Unternehmen gefördert werden?“





Falls du dich noch besser vorbereiten willst, dann findest du hier noch die 8 besten Tipps für dein perfektes Vorstellungsgespräch!