Und welcher Arbeits-Esstyp bist Du?

von hokify Team

Aktualisiert: 08.03.2017 Lesedauer: ca 3min

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Ohne Frühstück außer Haus, schnell einen Snack zwischendurch genascht und zu Mittag so viel gegessen, dass in der nächsten Stunde gar nichts mehr geht? Keine Sorge, das geht nicht nur dir so! Wer einen stressigen Job hat, verzichtet öfter mal auf eine gesunde Ernährung und holt sich lieber etwas, das schnell geht und meistens fettig ist. Dabei schadet ungesundes Essen nicht nur dir und deinem Körper, sondern gibt dir auch weniger Energie, als du eigentlich haben könntest.

Um also während deiner langen Arbeitszeiten trotzdem eine konstante Leistung abzuliefern, musst du lernen die richtigen Lebensmittel auszuwählen und je nach Grad der körperlichen Anstrengung unterschiedlich viele Kalorien pro Tag zu dir zu nehmen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist gerade für berufstätige Menschen besonders wichtig. Also, finde jetzt heraus, welcher Esstyp du bei der Arbeit bist!



Welcher Arbeits-Esstyp bist du?

Natürlich gibt es viele individuelle Formen von Esstypen, grundsätzlich kann man aber doch drei große Gruppen voneinander unterscheiden und in einer von ihnen wirst du dich wahrscheinlich wiederfinden:

1. Der Abend-Esser 

In der Früh hast du meistens eh keinen Hunger, sondern brauchst nur eine große Tasse Kaffee. Früher aufstehen um zu frühstücken? Nicht mit dir! Du schläfst lieber noch zehn Minuten länger (in denen du gefühlt hundert Mal auf die Snooze-Taste drückst) oder nimmst dir Zeit für die „wichtigeren“ Dinge. Diese Einstellung zieht sich bei dir dann über den ganzen Tag hinweg, wobei du dich mit Kaffee und Süßigkeiten aufrecht hältst. Wenn du dann abends nach Hause kommst bist du schon halb verhungert, versuchst deshalb möglichst schnell groß aufzukochen und dann nur noch (oft zu viel) zu schlemmen.

2. Der Dauer-Esser 

Hunger – Gibt's das überhaupt? Du gehörst zu den Menschen die drei eher kleine Mahlzeiten am Tag essen und sich dann zwischendurch immer zusätzlich ein paar Snacks gönnen. Magenknurren gibt’s bei dir nicht, weshalb du kaum mehr richtigen Hunger verspürst. Das Gute dabei ist, dass du es vermeidest zu viel auf einen Schlag zu essen. Das Schlechte ist natürlich, dass du teilweise nicht mehr ganz genau weißt, wann du mit dem Essen aufhören solltest und dein Magen nie wirklich zur Ruhe kommen kann.

3. Der Stress-Esser

Immer wenn du in eine stressige Situation kommst greifst du nicht zur Chic, sondern zur Schokolade – und schwupps - da ist auch schon die ganze Packung weg! Natürlich ist dieses Verhalten nur allzu verständlich, wenn man bedenkt das dein Körper mit jedem Stück Schoki weitere Glückshormone ausschüttet. Auf Dauer wird dir dieses Verhalten nur leider ein paar Kilo mehr auf die Hüften zaubern, weshalb du dir schnellstmöglich einen Schokoladenersatz suchen solltest. Beispielsweise kannst du zum Kaugummi greifen oder dir schon vor der Arbeit (wenn man dort ist, wird man leicht faul) ein bisschen Obst kleinschneiden, dass du stattdessen snackst.

Der gesunde Tagesablauf

Im Joballtag ist es dank Versuchungen wie Kantinenessen oder der netten Dönerbude von Nebenan gar nicht so leicht auf eine gesunde Ernährung zu achten. Im Urlaub und an den Wochenenden fällt das dann automatisch ein wenig leichter und auch die Zeit für Sport ist theoretisch da. Nur (leider) machen Urlaub und Wochenenden den geringeren Teil deiner Zeit aus. Daher musst du dich jetzt der Herausforderung stellen und versuchen auch unter der Arbeitswoche richtig zu essen:

Frühstück

Auch wenn es dir unglaublich schwer fallen wird dich für ein Frühstück aus dem Bett zu hieven, solltest du es tun (oder zumindest versuchen)! Es ist wirklich nicht empfehlenswert ohne Frühstück das Haus zu verlassen, denn nur mit einem reichhaltigen Frühstück bringst du deinen Kreislauf in Schwung. Zudem gibt es dir die nötige Energie für eine hohe Konzentrationsfähigkeit bei der Arbeit (zumindest bis zum Mittagessen). Ein gesundes Müsli oder ein Vollkornbrot mit Honig sind ebenso geeignet, wie ein saures Brot, dünn mit Käse oder Schinken belegt. Wer bereits in der Früh ein Stück Gemüse und Obst isst, der schafft es leichter, auf die empfohlenen fünf Stück am Tag zu kommen.

Mittagessen

Ernährungsexperten empfehlen drei Mahlzeiten am Tag und auch das Mittagessen sollte, unabhängig davon ob warm oder kalt, nicht ausgelassen werden. Dabei ist es wichtig, nicht zu viele Kohlenhydrate oder zu viel Fett zu dir zu nehmen. Fettarme Speisen, wie beispielsweise Fisch oder Fleisch mit einer großen Portion Gemüse oder Salat wären ideal. Falls du davon nicht ganz satt werden solltest, kannst du dir natürlich auch noch ein Stück Brot dazu gönnen. Wenn dir das Essen nämlich nicht zu schwer im Magen liegt, dann fühlst du dich auch nach der Mittagspause fit. Auch eine kleine Nachspeise oder ein Stück Obst sind völlig in Ordnung. Wichtig ist allerdings, dass du zwischendurch nicht die ganze Zeit Süßkram oder zuckerhaltigen Getränken greifst, denn die lassen deinen Blutzucker komplett verrückt spielen. Als Snack sind da noch eher Nüsse oder gleich Studentenfutter zu empfehlen. Bei den Getränken solltest du tagsüber vorrangig Wasser und Tee trinken, denn wenn du ständig nur zum Kaffee greifst), belastet das deinen Körper mit der Zeit.

Abendessen

Abends solltest du so leicht wie möglich und nicht zu viel essen, damit deine Verdauung in der Nacht in Ruhe arbeiten kann. Es wäre zudem von Vorteil, wenn du nicht zu spät zu Abend isst, damit dein Körper Zeit hat, um sich zu regenerieren. Zusatztipp: Auch dem morgigen Mundgeruch kannst du ganz leicht entkommen, wenn du drei Stunden vor dem Schlafen gehen aufhörst zu essen!


Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die auf eine gesunde Ernährung in der Arbeit achten und du gehörst ab jetzt auch dazu! 

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