Was macht ein Kundenberater? Wir verraten es dir!

von Sebastian Prax

Aktualisiert: 02.10.2024 Lesedauer: ca 2min

kundenberaterin am Laptop

Wie der Name schon verrät, geht es in der Kundenberatung darum, die Kunden in allen Geschäftsbereichen optimal zu beraten und professionell zu betreuen. Dabei sorgst du für eine reibungslose Kommunikation zwischen der Geschäftsführung, dem Vertrieb und dem Endverbraucher - dem Kunden.

Tätigkeitsfelder

Kundenberater sind in allen Wirtschaftsbereichen beschäftigt, wie zum Beispiel im Handwerkswesen, in Industrie- und Handel sowie im Finanzwesen. Abhängig von ihrem Berufsfeld und Aufgabengebiet, sind Kundenberater die Schnittstelle zwischen Fertigung und Verkauf. Das bedeutet, sie präsentieren die Ware an die Kunden, fördern den Verkauf und tragen damit zum Verkaufserfolg bei, ähnliche Positionen sind Key-Account und Sales-Jobs. Zudem kümmern sich Kundenberater um die komplette Auftragsabwicklung sowie Reklamationen und unterstützen laufende Marketingmaßnahmen. Im Handwerkswesen dagegen übernehmen Kundenberater beispielsweise auch die Erstellung von Konzepten sowie Angeboten und machen ihren Kunden (auf deren Wunschvorstellung hin) konkrete Gestaltungs- und Konstruktionsvorschläge. Dein Arbeitsalltag kann sich ganz unterschiedlich gestalten, je nachdem in welcher Branche du als Kundenberater arbeitest.

Überblick Aufgaben

  • Selbstständige Beratung und Betreuung der Kunden

  • langfristige Kundenbindung und -gewinnung

  • Bearbeitung von Kundenanfragen

  • Verkaufsfördernde Aktionen

  • Umsetzung der optimalen Warenpräsentation

  • Kundenwünsche ermitteln und umsetzen

  • Repräsentationen

  • Marketinginitiativen

  • Qualitätskontrollen

  • Anfragenbearbeitung

  • Reklamationsabwicklung

  • Steuerung der Aktivitäten im Versorgungsbedarf

  • Bearbeitung von Reklamationen

  • Fachliches Trouble Shooting

Im Allgemeinen gibt es keine Branche, die nicht auf Kundenberater angewiesen ist, was für dich sehr viel Freiheit und zahlreiche Möglichkeiten bei ganz unterschiedlichen Unternehmen bedeutet. Letztendlich solltest du dich aber immer für die Branche entscheiden, die dich am meisten interessiert und zu der deine persönlichen Fähigkeiten passen. Wenn du beispielsweise ein richtiger Freund von Zahlen bist, dann solltest du dir überlegen als Kundenberater in einer Bank tätig zu sein. Hast du dich schon immer mit den neuesten Technologien auseinandergesetzt, dann überleg dir lieber als IT-Kundenberater in einem passenden Unternehmen anzufangen. Oder du bist sehr kommunikativ und telefonierst gerne, dann könntest du dich als Kundenbetreuer einer Service Hotline oder im Call Center sehr wohl fühlen. Du siehst: Als Kundenberater bist du flexibel und kannst deine Interessen mit deinem Beruf verknüpfen!

Hast du schon unsere 9 Tipps, die dich zum Kundenberater Nummer 1 machen, gelesen?

Überblick Voraussetzungen / Fähigkeiten

  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung

  • Oder: Betriebs- oder kommunikationswissenschaftliches Studium

  • Verkaufserfahrung und Sales Talent

  • Branchen-, Marken- und Produktkenntnisse

  • Gute Sprachkenntnisse: Deutsch & Englisch

  • Hohe Serviceorientierung

  • Teamfähigkeit

  • Hohe Belastbarkeit

  • Flexibilität

  • Einsatz- und Leistungsbereitschaft

  • Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten

  • Positive Ausstrahlung und Persönlichkeit

  • Handelsaffinität

  • Eigeninitiative und Eigenmotivation

  • Kreativität

  • Zuverlässigkeit

  • Reisebereitschaft

  • Selbständigkeit

Fazit

Um den Beruf als Kundenberater ausüben zu können, wird je nach Position und Unternehmen in der Bewerbung von einer kaufmännische Ausbildung oder einem betriebs- oder kommunikationswissenschaftliches Studium gesprochen. Was dir zusätzlich nicht fehlen darf, ist ausreichend Berufserfahrung, denn die ist für viele Arbeitgeber ausschlaggebend. Darunter fallen allerdings nicht nur konkrete Jobs in der Kundenberatung, sondern auch vorherige Praktika sowie Nebenjobs, in denen du Kunden mit Rat und Tat zur Seite gestanden bist. Hier können auch Jobs im Handel eine wichtige Voraussetzung sein. Wie viel Praxiserfahrung du tatsächlich haben musst, hängt natürlich wieder von der Branche und der Position ab, für die du dich bewirbst.

Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Schreibweise verzichtet. Alle Personenbezeichnungen sind demnach geschlechtsneutral zu verstehen.

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