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hokify Team

Veröffentlicht am: 09.07.19

Arbeiten am Feiertag und Feiertagsruhe

Welche Feiertage gibt es eigentlich in Österreich? Wann darfst du “feierlich” zu Hause bleiben und wie sieht es mit arbeiten am Feiertag aus?
Das Arbeitsruhegesetz regelt die Bestimmungen, die in der Arbeitswelt bei Feiertagen gelten. In Bereichen wie der Gastronomie ist Arbeit am Feiertag möglich, ähnliche Regelungen gibt es auch in vielen anderen Branchen.
Wenn du an einem Feiertag arbeitest muss dein Arbeitgeber neben dem Feiertagsentgelt auch zusätzlich deine gearbeiteten Stunden bezahlen.

Wichtig:
Wenn du an einem Feiertag keine Arbeitsleistung erbringen kannst oder willst, musst du dafür keine Gründe angeben. Dir darf daraus auch kein Nachteil erwachsen.

Ruhezeiten

An jedem Feiertag - sofern du nicht arbeitest - steht dir eine ununterbrochene Ruhezeit zu. Diese Ruhezeit muss frühestens um 0 Uhr oder spätestens um 6 Uhr früh beginnen, diese Ruhezeit beträgt mindestens 24 Stunden. 

Feiertagsentgelt

Das Feiertagsentgelt steht allen Arbeitnehmerinnen zu und wird mit dem Monatsgehalt ausgezahlt. “Wer an einem Feiertag tatsächlich beschäftigt wird, erhält zusätzlich zum Monatsentgelt für jede von ihm am Feiertag geleistete Stunde eine Abgeltung in der Höhe des normalen Stundensatzes, also das Feiertagsarbeitsentgelt.”(1)
Wenn du also an einem Feiertag tatsächlich beschäftigt bist, steht dir vereinfacht der doppelte Lohn zu.

Wie du mit drei Urlaubstagen das meiste bei den Fenster- und Zwickeltagen herausholst, erfährst du hier.


Tipp:
Wenn du es mit deinem Arbeitgeber vereinbarst kannst du das Feiertagsarbeitsentgelt auch in Form eines Zeitausgleichs konsumieren

24. und 31. Dezember 

Bitte beachte, dass der 24. und 31. Dezember keine gesetzlichen Feiertage sind. Bei diesen Tagen handelt es sich um normale Werktage. In vielen Kollektivverträgen ist jedoch ein früherer Dienstschluss geregelt. 


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für beide Geschlechter.

Verwendete Quellen: