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hokify Team

Veröffentlicht am:

In 5 Schritten Zu Deiner Erfolgreichen Bewerbung In Der Gastronomie!

Mann schenkt Milch in eine Tasse ein, während seine Kollegin die Kaffeemaschine bedient.

Oftmals ist es doch so: du schreibst nur eine einzige Bewerbung, welche du anschließend an verschiedene Unternehmen sendest, bei denen du dich noch dazu auf unterschiedliche Jobs bewirbst. Aber genau da liegt der Fehler, denn dein potentieller Chef erkennt die standardisierte Bewerbungsmappe häufig auf den ersten Blick! Da kein Arbeitgeber deine unpersonalisierte Kandidatur erhalten möchte, geschweige denn gut findet, wirft das ein negatives Licht auf dich und du wirst wahrscheinlich nicht angestellt. Wir raten dir also deine Bewerbung unbedingt zu personalisieren! Im Grunde will dein zukünftiger Vorgesetzter nämlich deutlich spüren, dass du genau diesen einen Job in diesem einen Betrieb haben willst und keinen anderen. Damit deine Bewerbung dieses Gefühl in Zukunft glaubwürdig vermittelt, stellen wir für dich die besten Tipps branchenspezifisch zusammen! Den Anfang macht die Gastronomie:

1. Anschreiben

Nachdem du deinen Wunschjob herausgesucht hast, solltest du dich zunächst um ein Anschreiben bemühen. Dieses sollte deine Motivation und deine Eignung für den Job herausstellen sowie dem Arbeitgeber das Gefühl geben, dass du die später folgende Alltagsroutine meistern kannst. Falls du etwaige Fremdsprachenkenntnisse besitzt, dann erwähne diese schon im Anschreiben, denn sie sind in der Gastronomie äußerst wichtig. Generell könnte man die Gliederung des Anschreibens mit dem eines Flirts vergleichen: 

  1. Erkläre dem Gastronomiebetrieb, wie großartig er ist
  2. Berichte darüber, wie qualifiziert und charakterstark du bist
  3. Beschreibe, wie ausgezeichnet ihr beide zusammenpassen würdet

2. Lebenslauf

Natürlich musst du auch deinen Lebenslauf an den neuen Job anpassen - strukturell sowie inhaltlich. Das bedeutet, wenn du dich auf einen Gastronomiejob bewirbst, dann gibst du die Daten zu deinem beruflichen Werdegang als erstes, vor deiner Ausbildung etcetera, an. Achte hier darauf, dass deine angegebenen Referenzen zu dem Job passen, auf den du dich bewirbst. Konntest du in deiner vorherigen Arbeit zudem bereits Kenntnisse sammeln, die für die Ausübung deines zukünftigen Berufs wirklich relevant sind, dann schreibe diese in einem kurzen Satz unter den jeweiligen Punkt. Dein Lebenslauf sollte die Dinge widerspiegeln, die auch in der Gastronomie selber wichtig sind, wie beispielsweise Strukturiertheit, Ordentlichkeit und Übersichtlichkeit.

3. Bewerbungsfoto

In der Gastronomie wird allgemein viel Wert auf eine gepflegte äußere Erscheinung gelegt. Solltest du also ein professionelles Bewerbungsbild besitzen, dann nutze die Chance und füge es deiner Bewerbung hinzu. Sich vorab in einem guten Licht zu präsentieren, kann dir gegenüber anderen Bewerbern definitiv einen Vorteil verschaffen. Wenn du allerdings kein Bewerbungsfoto von dir hast, dass dich professionell und kompetent wirken lässt, dann warte lieber das Vorstellungsgespräch ab, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.

4. Anhang

In diesem Teil deiner Bewerbung belegst du deine bisherigen Tätigkeiten durch erworbene (Arbeits-)Zeugnisse und Zertifikate. Stelle sicher, dass auch dein Anhang geordnet und übersichtlich ist, indem du die Dokumente in der Reihenfolge einfügst, die du im Lebenslauf angegeben hast. Dadurch sollte das aktuellste Dokument jeder Rubrik automatisch oben liegen.

5. Vorstellungsgespräch

Die erste Hürde hast du nun erfolgreich gemeistert und es folgt die Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch. Dabei sind die folgenden Dinge für das Vorstellungsgespräch in einem Gastronomiebetrieb äußerst wichtig und stets zu beachten:

1. Ansprechendes Erscheinungsbild:

Geschmackvolle Kleidung
Weiße(s) Hemd/Sakko - Bluse/Blazer, dunkle Hose
Vornehmes SchuhwerkDunkle Farbe
Gepflegte FingernägelKein Nagellack
Frisierte HaareHaare aus dem Gesicht heraushalten (Zopf)
Dezentes Make-UpPuder, Mascara oder Lidstrich


2.Angemessenes Benehmen:

PünktlichkeitZehn Minuten vor Terminbeginn
Respektvolle AnredeSiezen
Leitung des Gesprächspartners folgenAusreden lassen, Augenkontakt herstellen
Hilfsbereitschaft zeigenBsp.: Benutzte Gläser am Ende anbieten wegzuräumen, etc.


3. Ausgewogene Selbstdarstellung:

Bsp. positive Eigenschaftenbelastbar, zuverlässig, organisiert, pünktlich, hilfsbereit, teamfähig
Bsp. negative Eigenschaftenzu ehrgeizig, streng bei Fehlern (gegenüber sich selbst und Kollegen)