4 Tipps Für Deine Work-Life-Balance

von hokify Team

Aktualisiert: 19.12.2016 Lesedauer: ca 3min

Work-Life-Balance wird malerisch auf einem Flipchart dargestellt.

Work-Life-Balance – Mythos, Konzept oder eigentlich absehbare Realität, der sich viele Arbeitgeber zukünftig stellen müssen? Mit der Generation Y und dem Bedürfnis der Menschen nach mehr Freiheit und Unabhängigkeit am Arbeitsplatz, kamen viele zu der Erkenntnis, dass nicht mehr alleine die Arbeit im Mittelpunkt des eigenen Lebens stehen sollte. Stattdessen will man dem Privatleben wieder mehr Aufmerksamkeit schenken und seine Wichtigkeit, dem der Arbeit gleichstellen. Definiert wurde diese Erkenntnis durch den eingedeutschten Begriff der Work-Life-Balance. Die Work-Life-Balance beschreibt einen Zustand, in dem die Arbeit sich in vollkommenen Einklang mit dem Privatleben eines Menschen befindet. Natürlich klingt ein solch harmonisches Zusammenspiel von Arbeit und Privatem für Jeden von uns super, weshalb auch viele junge Leute genau dieses Prinzip verwirklichen wollen. Doch inwiefern ist es machbar und gegenüber des Arbeitgebers durchsetzbar? Wir zeigen dir ein paar Tipps, wie dir das am besten gelingt! 

1. Zeitmanagement

Unter Work-Life-Balance verstehen viele Leute, dass man seine verfügbare Zeit zu gleichen Teilen in die Arbeit sowie das Privatleben investiert – Nur ist das für die meisten unter uns nicht ganz so leicht möglich. Wenn man eine vertraglich festgelegte 40-Stunden-Woche hat, kann man nicht einfach nach 30 Stunden aufhören zu arbeiten und den Rest der Zeit für private Dinge nutzen. Genau deshalb solltest du die, für dich selbst zur Verfügung stehende Zeit gut organisieren. Das eigene Zeitmanagement optimierst du, indem du zum Beispiel dein Arbeits- und Privatleben miteinander verbindest. Beispielsweise kannst du in deiner Mittagspause Dinge erledigen, die nach der Arbeit anfallen würden, wie die Zutaten für das Abendessen einkaufen, Medikamente in der Apotheke abholen oder dich mit einem Freund oder einer Freundin zum Mittagessen treffen. Versuche also einen Teil deines Privatlebens in deine Arbeitszeit zu integrieren! 

2. Erfolg messen

Um für dich selbst deine individuelle Work-Life-Balance zu finden, solltest du dir zunächst ein paar persönliche Ziele für dein Arbeits- sowie Privatleben festlegen. Wenn du genau weißt, was dir im Leben wichtig ist und welche Ziele du hast, wird es einfacher sein, sie auch konstant zu verfolgen. Zudem kannst du dir Meilensteine definieren, die du auf dem Weg zur Erreichung deiner privaten sowie beruflichen Ziele verwirklichen möchtest. Dies wird dir dabei helfen deinen persönlichen Erfolg messbar zu machen und aufzeigen, ob du bisher einen der beiden Lebensbereiche, Arbeits- oder auch Privatleben, vernachlässigt beziehungsweise bevorzugt hast. Daraufhin solltest du versuchen, beide Bereiche auszugleichen, indem du dem bisher vernachlässigten Bereich mehr Aufmerksamkeit schenkst und vor allem hier versuchst deine gewünschten Ziele zu erreichen. Die eigene Willenskraft sowie das Setzen von Prioritäten spielen dabei eine wichtige Rolle.

3. Kontrolle behalten

Wenn wir das Gefühl haben, dass uns der nie enden wollende Joballtag einfach zu viel wird und wir die Kontrolle über unser eigenes Leben verlieren, dann leidet vor allem unser persönliches Wohlbefinden darunter. Bedeutet dein Job für dich mehr Stress und Unwohlsein anstatt Bestätigung und Freude, dann solltest du dir überlegen etwas konkretes dagegen zu unternehmen. Allerdings ist es nicht immer leicht, die Kontrolle über diesen Stressfaktor zurückzugewinnen. Zunächst kannst du versuchen etwas an deiner bisherigen Arbeitsweise zu verändern, beispielsweise indem du deinen Arbeitsalltag besser strukturierst. Erstelle dir dazu einen genauen Zeitplan für den jeweiligen Tag und versuche diesen auch strikt einzuhalten. Dabei sollten auch Pausen zur Erholung in deinen Plan gehören, damit du anschließend mit neuer Energie an die Arbeit gehen kannst – So bleibst du effizient. Sollte das bei dir jedoch nichts nützen, dann musst du dir überlegen, ob du entweder deine Position im Unternehmen oder komplett den Job wechseln möchtest - Nur so kannst du die Kontrolle wiedererlangen. 

4. Work-Life-Blending vermeiden

Der Begriff des Work-Life-Blending beschreibt den Prozess der totalen Verschmelzung von Berufs- und Privatleben. Dieser Ausdruck trifft auf Menschen zu, die selbst nach Feierabend für ihren Arbeitgeber erreichbar bleiben - Egal ob sie auf Nachrichten, Emails oder Telefonanrufe reagieren. Diese Verschmelzung von Arbeit und Privatem beginnt meist schleichend und wird deshalb nicht immer von Anfang an bemerkt. Das bedeutet es kann schnell die Überhand gewinnen, sodass du irgendwann plötzlich 24 Stunden am Tag erreichbar bist und diese Erreichbarkeit sogar von dir erwartet wird. Natürlich fängst du dann ab einem gewissen Zeitpunkt an dich zu fühlen, als würdest du nichts anderes mehr tun, außer zu arbeiten. Work-Life-Blending raubt dir die Zeit und Energie, die du eigentlich für dein Privatleben nutzen solltest. Wenn du dich also in einer solchen Situation wiederfindest, dann ist es wichtig für dich selber einen Schlussstrich zu ziehen und diesen auch deinem Arbeitgeber zu kommunizieren. Dein Privatleben sollte nicht durch deine Arbeit überschattet werden, denn jeder braucht mal eine Auszeit!


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