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hokify Team

Veröffentlicht am:

Geringfügige Beschäftigung – 7 Key Facts!

Junge Frau verkauft Blumen.

1. Bedeutung

Eine geringfügige Beschäftigung wird auch als Minijob bezeichnet und bedeutet, dass du einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehst, in der du bis zu  415,72 Euro pro Monat verdienen kannst – und das ohne Steuern zahlen zu müssen. Auf viele der ausgeschriebenen geringfügigen Beschäftigungen kannst du dich auch ohne Ausbildung bewerben. Es spielt dabei keine Rolle, wie lange dieses Dienstverhältnis angesetzt ist - wichtig ist nur, dass du an einem Arbeitstag durchschnittlich nicht mehr als 31, 92 Euro verdienen darfst. Mit dem ersten Jänner 2017 wird die tägliche Begrenzung deines Verdienstes allerdings aufgehoben und es gilt nur mehr den monatlichen Gesamtbetrag von 415,72 Euro nicht zu überschreiten.

2. Arbeitszeit

Abhängig von deinem Arbeitgeber variiert die Stundenanzahl, die du pro Monat tätig sein solltest. Meistens wird diese Anzahl vom Arbeitgeber vorher festgelegt und schon in der Stellenanzeige ausgeschrieben. In manchen Fällen bekommst du aber die Chance die Stundenanzahl, je nach deinem persönlichem Bedürfnis, zu erhöhen oder zu verringern.

3. Entgelt

Entweder bestimmt dein Arbeitgeber selbst oder du mit ihm zusammen deinen Stundenlohn. Sorge unbedingt dafür, dass dieser in deinem Vertrag verzeichnet wird, damit es später nicht zu Komplikationen kommen kann. Wie oben schon erwähnt, darfst du dabei die monatliche Grenze von 415,72 Euro nicht überschreiten.

4. Brutto-Netto

Der große Vorteil wenn du einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis stehst, ist, dass du weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge von deinem Gehalt abführen musst. Das bedeutet dein Verdienst bleibt Brutto wie Netto genau derselbe. Als geringfügig Beschäftigter Arbeitnehmer bist du zusätzlich automatisch unfallversichert.

5. Urlaubsanspruch

Generell hast du dieselben Rechte wie alle anderen Arbeitnehmer und deshalb auch Anspruch auf fünf Wochen (25 Urlaubstage bei einer 5-tägigen Arbeitswoche) bezahlten Urlaub pro Arbeitsjahr. Dabei ist zu beachten, dass die Urlaubstage an die geleisteten Arbeitstage angepasst werden müssen. Arbeitest du beispielsweise nur zwei Tage die Woche, dann hättest du dementsprechend auch nur Anspruch auf 10 Tage Urlaub pro Jahr (5 x 2 Arbeitstage = 10 Urlaubstage pro Jahr). 

6. Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist richtet sich nach den wöchentlichen Arbeitszeiten des Arbeitnehmers und der im Kollektivvertrag festgesetzten Normalarbeitszeit. Wenn du wöchentlich mindestens 1/5 (40h pro Woche / 5 = 8h pro Woche) dieser Arbeitszeit leistest, dann gelten die Kündigungsfristen und -bestimmungen des bereits erwähnten Kollektivvertrags. Arbeitest du weniger als 1/5 der Normalarbeitszeit, dann gilt eine beidseitige vierzehntägige Kündigungsfrist.

7. Mehrere geringfügige Beschäftigungen

Generell steht es dir frei, in mehreren geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen zu stehen. Hier solltest du aber bedenken, dass dein monatliches Gehalt aus allen Beschäftigungsverhältnissen zusammengerechnet wird. Überschreitet nun dein gesamtes Entgelt die monatlich festgelegte Grenze von 415,72 Euro, dann bist du dazu verpflichtet die Beiträge für die Sozialversicherung von deinem Gehalt abzuführen. Sollte nun auch dein Jahreseinkommen über dem Freibetrag von 12.000 Euro liegen, dann musst du zudem mit Steuernachzahlungen rechnen.

Jetzt steht dir nichts mehr im Weg - Viel Spaß bei deinem nächsten Minijob wünscht dir dein hokify Team!